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Škoda Enyaq Coupé: Scharfer Tscheche elektrisiert

Mit dem Enyaq Coupé RS iV reiht sich das neue vollelektrische Modell der VW-Tochtermarke in die lange Motorsporttradition von „Škoda RS“ ein.

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Mit dem neuen Enyaq Coupé wird Škoda bei der Designsprache deutlich mutiger.
© Škoda

Von Armin Hoyer

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Porto Ercole – Mit dem Enyaq iV brachte Škoda das erste SUV des Volkswagen-Konzerns auf der eigens für Elektrofahrzeuge entwickelten MEB-Plattform (Modularer Elektrifizierungsbaukasten) auf den Markt. Jetzt folgt die elegante Coupé-Version des im Škoda-Stammwerk im tschechischen Mladá Boleslav produzierten Stromers. Den Anfang macht gleich die scharfe RS-Version mit 299 PS Systemleistung, einem maximalen Drehmoment von 460 Newtonmetern und Allradantrieb. Die beiden Elektromotoren an der Vorder- und Hinterachse beschleunigen die elektrische Fuhre in gerade einmal 6,5 Sekunden von null auf 100 km/h.

Beim Design ist Škoda ein sehr dynamischer Wurf mit klar gezeichneten Konturen gelungen. Gemeinsam mit der sanft abfallenden Dachlinie unterstreicht das dunkel getönte Panoramaglasdach die coupéartige Linienführung. Das gläserne Dach geht nahtlos in die Heckscheibe über und verfügt über eine spezielle Beschichtung, die den Einsatz eines Sonnenschutzrollos obsolet macht. Der dadurch gewonnene Raum kommt vor allem der Kopffreiheit der Fondpassagiere zugute. Die Platzverhältnisse sind aufgrund der neuen Plattform und des damit verbundenen großen Radstands ebenso großzügig wie im SUV. Das Kofferraumvolumen der Coupé-Variante beträgt mit 570 Litern nur 15 Liter weniger als das der Standardversion.

Im ersten Fahrtest auf den kurvenreichen Straßen der Toskana zeigte das in der RS-Version serienmäßige Sportfahrwerk mit strafferer Feder- und Dämpferabstimmung sowie 15 Millimetern Tieferlegung vorne bzw. zehn Millimetern hinten seine Stärken. Gemeinsam mit der Progressivlenkung, die bei größerem Lenkeinschlag noch direkter ans Werk geht, bestätigte der RS seine sportlichen Gene, ohne dabei unkomfortabel zu wirken.

Das Coupé verfügt über weiterentwickelte Assistenzsysteme, die online auf anonymisierte Daten anderer Verkehrsteilnehmer zugreifen, um noch präziser arbeiten zu können. Das Augmented Reality Head-up-Display zeigt zusätzlich zu den bekannten Informationen jetzt auch Richtungspfeile des Navigationssystems in einem eigens dafür vorgesehenen Feld an.

Neben der Sportversion RS wird das Coupé in noch zwei weiteren Leistungsstufen angeboten, als heckgetriebener Enyaq Coupé iV 80 mit 204 PS und als 80x mit 265 PS und Allradantrieb. Die Energie liefert bei allen Varianten eine 82-kWh-Batterie, die für eine Reichweite von über 500 Kilometern sorgt. Dank ihrer Schnellladefähigkeit kann sie mit Gleichstrom in 29 Minuten von zehn auf 80 Prozent aufgeladen werden bzw. in sieben Minuten 100 Kilometer an Reichweite dazugewinnen. Die maximale Ladeleistung konnte gegenüber dem herkömmlichen SUV um zehn kW auf 135 kW gesteigert werden. Mit Wechselstrom benötigt man etwas mehr Geduld, es kann jedoch damit mit bis zu elf kW bequem zu Hause über Nacht geladen werden.

Das Top-Modell Enyaq Coupé RS iV mit einem Einstiegspreis von 59.950 Euro ist bereits bestellbar und wird voraussichtlich ab Ende Mai dieses Jahres bei den heimischen Škoda-Händlern eintreffen. Der Verkaufsstart der weiteren Varianten (80, 80x und Sportline) ist für den Sommer geplant, die ersten Auslieferungen gibt es Ende September 2022.


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