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Die Brennstoffzelle bleibt bei Hyundai weiterhin im Fokus

Hyundai setzt auf „Technologieoffenheit“ und investiert dafür 65 Milliarden Euro bis 2020.

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Vergangenheit und Zukunft: Hyundai mit altem und neuem Modell.
© Hyundai

Katschberg – Jeder Anfang ist schwierig. Auch, wenn man als neuer Autobauer aus Korea in die etablierte Konkurrenz eintritt. Das machte Hyundai 1967, also vor 55 Jahren, und versuchte das Fußfassen mit „Billigautos“. Später kam die Qualitätsoffensive, und jetzt greifen die Koreaner auch technologisch an. „Vom ‚No Name‘ zum Game Changer“ nennen sie das. Bemerkenswert dabei: Hyundai behält in der Welle der Elektrifizierung, Digitalisierung und Automatisierung die Brennstoffzelle als umweltschonende Antriebstechnologie im Blickfeld wie kein anderer Hersteller – mit Ausnahme von Toyota. 71 Mrd. US-Dollar (rund 65 Mrd. Euro) werden dafür bis 2030 budgetiert. „Bis 2045 wird Hyundai klimaneutral in Produkten und Produktion sein“, erläutert dazu Österreich-Geschäftsführer Roland Punzengruber.

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Ab 2035 sollen in Europa nur noch elektrisch angetriebene Pkw verkauft werden, das soll ab 2040 auch am restlichen Globus gelingen. Sogar ein Robotaxi auf Basis des Ioniq 5 soll ab 2023 erprobt werden, doch bis dieses einen Weg nach Österreich finden könnte, müssen einmal bürokratische und juristische Hürden genommen werden. „Hyundai ist jedenfalls explizit für Technologieoffenheit“, ergänzt Punzengruber zur Ausgewogenheit zwischen dem Batterie-elektrischen Weg und dem via Brennstoffzelle. Bei Nutzfahrzeugen, vor allem Lkw und Bussen, wird es überhaupt zum Schwerpunkt auf FCEV kommen.

Hyundai darf heuer in Österreich feiern: Im August 1991 gründete der spätere Denzel-Chef Alfred Stadler die Hyundai Import GmbH mit fünf Mitarbeitern, im Jänner 1992 wurde der Importvertrag unterschrieben. Die ersten auf dem Wiener Autosalon im Februar 1992 präsentierten Modelle mussten aus der Schweiz geholt werden. Im September 1992 begann das Geschäft mit 62 Partnern zu laufen. 2010 war Hyundai in Österreich erstmals erfolgreichster asiatischer Hersteller, das führte 2013 sogar zu Platz zwei in den Neuzulassungen hinter VW. Bis Ende Februar 2022 wurden in Österreich in den drei Jahrzehnten 320.196 Autos zugelassen. (gk)


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