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Liensberger gewinnt wie im Vorjahr den Weltcup-Slalom von Aare

Die Olympia-Zweite von Peking katapultierte sich am Samstag beim Slalom in Aare in der Entscheidung noch vom fünften Platz ganz nach vorne und feierte ihren dritten Weltcup-Sieg.

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Die Norwegerin Mina Fürst Holtmann (2. Platz, links), Siegerin Katharina Liensberger und die Schweizerin Michelle Gisin (3.) landeten in Aare auf dem Podest.
© PONTUS LUNDAHL

Aare – Die Vorarlbergerin Katharina Liensberger hat am Samstag im alpinen Weltcup-Slalom von Aare ihren Vorjahressieg wiederholt. Die Olympia-Zweite verbesserte sich im zweiten Durchgang von Halbzeitrang fünf an die Spitze, die Deutsche Lena Dürr fiel wie im Olympia-Torlauf nach Pausenführung erneut vom Podest.

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Auf den Plätzen landeten die Norwegerin Mina Fürst Holtmann (+0,16) und die Schweizerin Michelle Gisin (+0,23). Es ist Liensbergers erster Saisonsieg.

Im Kampf um den Gesamtweltcup zeigten die beiden Kontrahentinnen Nerven. Die Slowakin Petra Vlhova fiel von Rang zwei auf vier zurück (+0,25), reduzierte ihren Rückstand auf die nur neuntplatzierte US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin aber doch auf 56 Punkte. Es folgt nur noch die Finalwoche in Courchevel/Meribel.

Zweitbeste Österreicherin im Rennen wurde die Kärntnerin Katharina Truppe als Sechste (+0,71). Liensberger sorgte mit ihrem dritten Weltcupsieg für den zweiten Saisonerfolg der ÖSV-Frauen. Den anderen hatte Cornelia Hütter gelandet.

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"Wirklich unglaublich"

"Es fühlt sich wirklich unglaublich an. Dass ich wieder ganz oben stehen darf, ist eine Riesenfreude bei mir", sagte Liensberger in einer ersten Reaktion im ORF. Und über ihre Leistung im zweiten Durchgang: "Ich wollte alles geben. Ich habe gewusst, es wird nicht leicht. Es bis ins Ziel durchziehen, das war meine Taktik, 'all in' zu gehen." Im Disziplin-Weltcup ist die 24-Jährige vor dem letzten Saison-Slalom Dritte.

Für Liensberger wird es am nächsten Slalom eher darum gehen, diesen dritten Platz zu verteidigen, liegt doch die zweitplatzierte Shiffrin 97 Punkte vor ihr. Vlhova hatte die Kugel schon vor dem Aare-Rennen sicher. Startberechtigt beim Finale sind mit Platzierungen in den Top 25 des bisherigen Saisonverlaufs aus ÖSV-Sicht Liensberger, Truppe, Katharina Huber, Katharina Gallhuber und Chiara Mair. Gesamt ist Liensberger als 14. nun zweitbeste Österreicherin.

Mit Franziska Gritsch als Zwölfter (+0,93), Huber als 14. (+1,52) und Gallhuber als 25. (+1,94) kamen noch drei weitere ÖSV-Läuferinnen in die Punkteränge.

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