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WSG Tirol in erster Quali-Runde beim LASK: „Angst brauchen wir keine haben“

Die klare LASK-Niederlage (1:4) bei Slavia Prag ändert nichts an der Favoritenrolle in der Quali-Runde. Die WSG Tirol will die Linzer am Sonntag dennoch reizen.

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Will im Kampf um den Klassenerhalt wieder die Grätsche ausfahren – WSG-Tirol-Routinier Fabian Koch (hier gegen Sturm-Neuerwerb Rasmus Hoejlund) kehrt nach Verletzungspause zurück.
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Von Alex Gruber

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Wattens – Es war klar, dass sich WSG-Tirol-Cheftrainer Thomas Silberberger das Achtelfinal-Hinspiel des LASK in der Conference League bei Slavia Prag zu Gemüte führte: „Man hat gewisse Probleme, wenn es schnell hinter ihre letzte Kette geht, erkannt. Das ändert aber nichts an der uneingeschränkten Favoritenrolle des LASK“, hält Silberberger fest.

Der Langzeit-Coach der WSG zeigte sich vor den (zehn) Endspielen im Kampf um den Klassenerhalt gelassen, weil die Bilanz gegen die kommende Gegnerschaft im Grunddurchgang vier Siege, vier Unentschieden und nur zwei Niederlagen hervorbrachte: „Das würde locker reichen. Angst brauchen wir keine haben und ich fühle mich viel besser als vor zwei Jahren.“ Da riss Silberberger ja mit dem Motorrad eine „Brezn“ und fand sich mit schwerer Unterschenkelfraktur am OP-Tisch wieder. Er kehrte zwar mit dezimierten Kräften an die Outlinie zurück, der sportliche Abstieg schien Wochen später aber besiegelt, ehe die WSG dank der folgenden Insolvenz über den SV Mattersburg doch noch die Liga hielt.

Im März 2022 erinnert nicht mehr viel an damals. Und mit Kapitän Ferdinand Oswald und Rechtsverteidiger Fabian Koch stehen nur noch zwei Spieler im aktuellen Kader, die das bittere Frühjahr 2020 im WSG-Dress miterlebten. Der immense Personalwechsel bei den Wattenern ist auch ein Grund für die fehlende Konstanz. „Wenn wir nicht von alten Zeiten wie dem Meister-Play-off der vergangenen Saison träumen, können wir positiv nach vorne blicken. Zehn bis zwölf Punkte werden für den Klassenerhalt reichen“, notiert „Silbi“.

Die Reise zum schweren Gastspiel beim LASK erfolgt heute ohne zwei (Corona-)erkrankte Spieler, mit einem aus diesen Gründen dezimierten Betreuerstab und ohne die rekonvaleszenten Felix Bacher und Tobias Anselm, der weiter fleißig am Comeback arbeitet: „Ich will unbedingt im Frühjahr noch auflaufen. Das bin ich der WSG schuldig“, will die Tiroler LASK-Leihgabe seinen Kollegen unbedingt noch am Platz helfen.


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