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AVL-Viertelfinale: Tiroler Vollgas nach Fehlstart und ein Corona-Schock

Nach Niederlagen müssen VCT und TI-volley die Wende schaffen, um ein drittes Viertelfinal-Spiel zu erzwingen: heute und nächste Woche.

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Voller Einsatz gefordert: Für den VCT mit Trainer Facundo Morando gilt es, im Spiel zu bleiben.
© Böhm

Von Sabine Hochschwarzer-Dampf

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Innsbruck – „Das erste Spiel ist Geschichte, alles, was jetzt zählt, ist das Heute“, sagt VC-Tirol-Trainer Facundo Mornando vor dem zweiten Viertelfinale der Austrian-Volley-League – und wischt damit die klare 0:3-Niederlage von vergangener Woche in Salzburg vom Parkett.

Als Favoritinnen waren die Innsbrucker Grunddurchgangszweiten in die Best-of-three-Serie gestartet, mit Eigenfehlern, vor allem zum jeweiligen Satzende, aber an Salzburg (Grunddurchgangs-7.) gescheitert. Zudem hatte man zwei Corona-bedingte Ausfälle, darunter Mittelblockerin Maya Wollin, zu verkraften. „Wir suchen keine Entschuldigungen. Salzburg hat ein gutes Team, das wussten wir“, stellt Morando klar.

Auch die zahlreichen Fans dort hätten die Gegnerinnen unterstützt, und so hofft der Argentinier, dass die Tiroler Zuschauer ebenso für die Revanche bereit sind, um ein drittes Spiel am Sonntag zu erzwingen: „Ich hoffe, es kommen viele in die Halle, das würde uns noch mehr beflügeln.“ Dabei findet aber auch Salzburg in Tirol Unterstützung: Co-Kapitänin Patricia Maros wuchs sportlich in Mils und beim VC Tirol auf, Trainer Ulrich Sernow coachte einst die Hypo-Männer.

Morando gibt sich jedenfalls schon am Vorabend des zweiten Viertelfinales kämpferisch: „Wir sind bereit, Vollgas zu geben. Bleibt nur noch zu hoffen, dass die Corona-Tests auch negativ bleiben.“

Zunächst gilt es für die TI mit Trainer Roe Hernandez derzeit noch gegen das Coronavirus anzukämpfen.
© Kristen

Der VC Tirol war im Grunddurchgang von Covid-19 nahezu verschont geblieben, die Stadtkolleginnen von TI-wellwasser-volley ebenso. Umso größer war der Schock, als unter der Woche plötzlich vier positive Fälle auftraten. „Ausgerechnet jetzt“, stöhnte TI-Obmann Michael Falkner. Zunächst hatte man befürchtet, heute trotzdem zum Rückspiel gegen UVC Graz (nach der 1:3-Niederlage) antreten zu müssen: „Das hat sich als falsch herausgestellt. Wir durften auf nächste Woche verschieben und sind froh über diese sportlichere Lösung“, atmete Falkner am Donnerstag auf und wartete bereits mit den neuen Terminen für nächste Woche (Samstag, Sonntag) auf – auch, weil sich die Basketball-Kollegen, TI-Damen und Raiders-Männer mit den ihren am USI flexibel gaben.

Eine Übernachtung für die Gäste, die es nur im Falle eines erzwungenen dritten Spieles bräuchte, ist jedenfalls ebenso gebucht. Falkner: „Wir rechnen uns gute Chancen aus, vor allem zuhause – vorausgesetzt alle sind wieder oder bleiben gesund.“

AVL der Damen

Viertelfinale, 2. Spiel (Best-of-three-Modus)

heute 19.30 Uhr: VC Tirol – PSV VBG Salzburg (Landessportcenter Innsbruck)

20 Uhr: Sokol/Post – Wildcats Klagenfurt. 16 Uhr: Linz-Steg – Erzbergmadln Trofaiach/Eisenerz.

Verschoben: 19. März (USI, 19.30 Uhr): TI-wellwasser-volley – UVC Graz.

Bisher gespielt: Salzburg – VC Tirol 3:0 (25:19, 25:23, 25:20), Graz – TI-volley 3:1 (23:25, 25:20, 25:17, 25:16), Trofaiach/Eisenerz – Linz-Steg 1:3 (17:25, 23:25, 25:21, 18:25), Wildcats Klagenfurt – Sokol/Post 0:3 (22:25, 15:25, 21:25).

Falls nötig, 3. Spiel, Sonntag 16 Uhr:

VC Tirol – Salzburg. 17.30 Uhr: Sokol/Post – Klagenfurt. 20 Uhr: Linz-Steg – Trofaiach/Eisenerz.

Verschoben: 20. März (USI, 12 Uhr): TI-volley – UVC Graz.


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