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Der Jubel der Pinguine verhallte im Haie-Revier

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Valentin Schennach (r.), Taylor Holst und Markus Prock freuten sich beim 2:2 im ÖEL-Final-Hinspiel über die – dann aus der Hand gegebene – Führung.
© Kristen

Von Daniel Lenninger

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Innsbruck – Menschenschlangen vor der Kassa offenbaren seit jeher einen Interessenkonflikt. Während sich die einen in Geduld üben müssen, leuchten bei den anderen die Augen. Die „anderen“ waren gestern in der Tiwag-Arena die Verantwortlichen der Wattener Pinguine, die den Eröffnungsbully des Final-Hinspiels in der Österreichischen Eishockey-Liga wegen des großen Andrangs sogar um ein paar Minuten nach hinten verschoben. Weil das Eis in Wattens bereits abgetaut wurde, genossen die Cracks von Headcoach Jaroslav Betka gegen Kapfenberg in einem der größten Spiele der Vereinsgeschichte das Ambiente der HCI-Heimstätte.

Und nachdem die österreichische Bundeshymne zu Ende gespielt war, brachte sich Wattens im ersten Drittel als die gefährlichere Mannschaft für den Führungstreffer in Stellung. Auf Tore mussten die knapp 1800 Zuschauer aber vorerst noch warten. „Pinguine wieder komplett“, war im Mitteldrittel eine Botschaft, die bei den Heimfans nach gefährlichen Unterzahl-Situationen für Erleichterung sorgte. Für die Gänsehaut waren wenig später die Ex-HCI-Profis Valentin Schennach (39.) und Christoph Hörtnagl (40.) zuständig, die Wattens per Doppelschlag auf die Siegerstraße und die Tiwag-Arena zum Kochen brachten.

Der Wind drehte sich aber: Lukas Draschkowitz (47.) und Adrian Stühlinger (50.) retteten den Steirern noch ein 2:2-Remis. Der anschließende Wattens-Sieg im Penaltyschießen war ein schwacher Trost – er zählt nämlich nur, wenn das Rückspiel am Samstag in Leoben Corona-bedingt ausfällt.

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