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Aktion „Kunst im öffentlichen Raum“: Ein Requiem für das Schneehuhn

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Das Projekt von Lungomare „Etwas läuft falsch – Kampagnen gegen Gewalt an Frauen“ letztes Jahr südlich, heuer nördlich des Brenners.
© Daniel Mazza

Innsbruck – „Togetherness: Miteinander“ ist das von der Tiroler Künstlerschaft vorgegebene Motto für ihre heurige Ausgabe der Aktion „Kunst im öffentlichen Raum“. Wobei die Fragestellungen der drei von einer Fachjury ausgewählten Projekte unterschiedlicher kaum sein könnten.

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Bereits gestern Abend fand die gemeinsam mit den Organisationen Frauen gegen VerGEWALTigung, dem Frauenzentrum Osttirol und Mannsbilder Tirol organisierte Auftaktveranstaltung zum Projekt „Etwas läuft falsch: Drei Kampagnen gegen Gewalt an Frauen“ mit den KünstlerInnen Aldo Giannotti, Stefanie Sargnagel und Katerina Šedá statt. Die Plakate des Kulturvereins Lungomare zu diesem Thema, mit denen bereits im vergangenen Sommer der öffentliche wie virtuelle Raum in Südtirol geflutet wurde, werden dies im heurigen Spätherbst nördlich des Brenners tun. Um Bewusstsein dafür zu schaffen, dass in Sachen Gewalt gegen Frauen sehr viel schiefläuft.

„Wipptalherz“ heißt Projekt Nr. 2 von Thomas Schafferer, der zwischen April und August in Matrei am Brenner ein leer stehendes Geschäftslokal beziehen und künstlerisch beleben will. Um dieses im Idealfall gemeinsam mit KünstlerInnen aus dem Tal, lokalen Einrichtungen bzw. ganz „normalen“ Menschen in einen vibrierenden Erfahrungsraum zu verwandeln.

Aktion Nr. 3 ist schließlich ein „Requiem“ für das vom Aussterben bedrohte Alpenschneehuhn. Erarbeitet basierend auf dessen Ruf von Pia Grüter und Stefan Klein gemeinsam mit lokalen Schneehuhn-ExpertInnen, einem Komponisten und einem Chor. Die Uraufführung soll im Herbst nahe dem natürlichen Habitat des Schneehuhns stattfinden. (schlo)


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