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Volders startet mit Peter Schwemberger in neue Bürgermeister-Ära

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Konsens als Ziel: Neo-Ortschef Peter Schwemberger (M.) mit einem Teil seines Teams.
© Zukunft Volders

Volders – In der 4500-Einwohner-Gemeinde Volders hat ein neues Bürgermeister-Zeitalter begonnen: Peter Schwemberger (Zukunft Volders) tritt in die Fußstapfen von Max Harb (Gemeindeliste), der nach einem Vierteljahrhundert als Ortschef nicht mehr kandidierte. Ziel sei, nach dieser für Volders prägenden Ära „meinen eigenen Weg zu finden“, sagt Schwemberger, „wobei ich auch viel Bewährtes so übernehmen möchte“.

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Die ersten Schritte sind für den neuen Bürgermeister klar: Neben einer „guten, sauberen Übergabe“ vom Altbürgermeister an ihn – Schwemberger traf dazu gestern gleich mit Harb zusammen – gehe es vor allem darum, „die Ausschüsse nach den Stärken und Fähigkeiten der Gemeinderäte und Ersatzgemeinderäte zu besetzen“. Schwembergers Team „Zukunft Volders“ ist mit sieben Sitzen nun stärkste Kraft, eine enge Zusammenarbeit ist angesichts der weiterhin ausgeglichenen Mandatsverteilung im Gemeinderat (Gemeindeliste: 5, Gemeinsam Volders: 4, MFG: 1) aber oberstes Gebot. Schwemberger ist überzeugt, „dass wir ebenso wie bereits in der letzten Periode wieder einen guten Konsens finden“. Inhaltlich will der Neo-Ortschef beim „Tempo der Umsetzung im Bereich leistbares Wohnen so draufbleiben“ – gemeint ist das schon weit gediehene Großprojekt „Bebauung Postgründe“. Zudem gelte es in Abstimmung mit dem Land Vorbereitungen für die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine im Heim Kleinvolderberg zu treffen, um für sie „beste Voraussetzungen“ zu schaffen.

Reinhard Steinlechner (Gemeinsam Volders), in der Stichwahl nur 110 Stimmen hinter Schwemberger, geht ebenfalls (weiter) von einer guten Zusammenarbeit aus. Schwemberger müsse ohnehin für jedes Projekt eine Mehrheit suchen. „Theoretisch könnte man auch etwas gegen den Bürgermeister beschließen, aber wir wollen ja keine Blockade, sondern streben klar den Konsens an.“

So sieht das auch Helmut Wurm (Gemeindeliste), Listenführer der zweitstärksten Fraktion: „Ich bin überzeugt, dass der Bürgermeister auf alle zugeht, was die Besetzung von Gemeindevorstand und Ausschüssen angeht, und dass das Ganze einvernehmlich über die Bühne geht.“ Ohnehin gelte: „In Zeiten wie diesen müssen sich Gemeinden nach der Decke strecken. Und das geht nur gemeinsam.“ Der neue Gemeinderat konstituiert sich am 22. März. (md)

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