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Nach Abu-Dhabi-Chaos: Formel 1 klärte Safety-Car-Regeln

In der Formel 1 ist am Dienstag eine aktualisierte Version des Sport-Reglements erschienen. Der Motorsport-Weltverband FIA baute darin in Reaktion auf das Saisonfinale 2021 in Abu Dhabi eine kleine, aber entscheidende Änderung die Safety-Car-Phase betreffend ein.

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Das Safety Car soll heuer nicht zum entscheidenden Faktor werden.
© AFP/Giuseppe Cacace

Sakhir – In Artikel 55.13 heißt es nun, dass "alle" ("all") überrundeten Autos den Führenden und das Safety-Car überholen müssen, während zuvor das weniger eindeutige "any" verwendet wurde, was Raum für Interpretationen ließ.

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Dieser eventuelle Spielraum ermöglichte FIA-Renndirektor Michael Masi in Abu Dhabi jene umstrittene Interpretation der Regeln, die zum WM-Titel von Red Bulls Max Verstappen führte. Der Australier legte zum Ende der letzten Safety-Car-Phase des Rennens fest, dass sich nur jene überrundeten Autos zurückrunden müssen, die zwischen dem Führenden Lewis Hamilton und dem Zweiten Verstappen waren - und nicht alle Überrundeten im Feld.

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Als das Rennen wieder aufgenommen wurde, hatte Verstappen auf frischen Reifen somit noch genug Zeit, Mercedes-Pilot Hamilton zu überholen und mit dem Tagessieg seinen ersten Titel einzusacken. Nun ist klargestellt, dass alle überrundeten Autos an der Spitze des Feldes vorbeifahren und sich zurückrunden müssen, ehe das Rennen freigegeben wird.

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Masi wurde von der FIA mittlerweile abgesetzt und soll einen neuen Posten bekommen. Niels Wittich und Eduardo Freitas wechseln sich als Renndirektoren ab und bekommen durch den langjährigen FIA-Mitarbeiter Herbie Blash Unterstützung. Die neue Saison startet an diesem Wochenende in Bahrain. (APA, dpa)


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