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Vettel verpasst WM-Auftakt wegen Corona, Hülkenberg springt als Ersatz ein

Sebastian Vettel muss beim Auftakt in die Formel-1-Saison zuschauen. Der Deutsche hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Dafür feiert Landsmann Nico Hülkenberg bei Aston Martin ein Kurz-Comeback in der Motorsport-Königsklasse.

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Sebastian Vettel muss zum Auftakt die Zuschauerrolle einnehmen.
© IMAGO/ANTONIN VINCENT

Sakhir - Der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel verpasst den Saisonauftakt an diesem Wochenende in Bahrain wegen einer Infektion mit dem Coronavirus. Wie sein Aston-Martin-Rennstall am Donnerstag mitteilte, ersetzt sein Landsmann Nico Hülkenberg den Hessen beim Grand Prix in dem Wüstenstaat. Für den 34-jährigen Vettel ist es ein denkbar schlechter Start in die neue Ära der Motorsport-Königsklasse. Über den Gesundheitszustand des Heppenheimers machte sein Team zunächst keine Angaben.

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Dafür bekommt Hülkenberg erneut eine Chance im Cockpit. Er war in der Vorsaison vom englischen Autobauer zum Formel-1-Ersatzfahrer berufen worden und ist in dieser Funktion nach dem Vettel-Ausfall nun die erste Wahl.

In der Saison 2020 war der Rheinländer Hülkenberg für Aston Martins Vorgängerteam Racing Point bereits zweimal eingesprungen. Im ersten Silverstone-Rennen wurde er nach dem Corona-Fall von Sergio Perez noch vor der Auftaktrunde beim Großen Preis von Großbritannien jedoch von einem Kupplungsschaden ausgebremst. Eine Woche später Anfang August lieferte Hülkenberg beim 70-Jahre-Rennen der Formel 1 mit Platz sieben eine beachtliche Vorstellung ab.

Als Ersatz für Stroll gab Hülkenberg dann noch im Herbst 2020 auf dem Nürburgring sein nächstes Blitz-Comeback für Racing Point, für dessen Vorgängerrennstall Force India (2011, 2012, 2014-2016) er auch schon gefahren war. Als Ersatzfahrer kümmert er sich auch um die Entwicklung etwa im Simulator. Nach seinem Vertragsende bei Renault nach der Saison 2019 hatte Hülkenberg kein Stammcockpit mehr bekommen. (dpa)

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