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Eintracht Frankfurt steht dank Hinteregger im Europa-League-Viertelfinale

Ebenfalls im Viertelfinale ist der deutsche Bundesligist RB Leipzig, nachdem Gegner Spartak Moskau wegen der russischen Invasion in die Ukraine aus dem Wettbewerb ausgeschlossen worden war.

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Gefeierter Frankfurter Held: Martin Hinteregger.
© IMAGO/Revierfoto

Istanbul – Der FC Barcelona und Eintracht Frankfurt sind ins Viertelfinale der Fußball-Europa-League eingezogen. Nach dem Hinspiel-0:0 siegten die Katalanen in Istanbul bei Galatasaray nach Rückstand mit 2:1. Frankfurt verspielte gegen Betis Sevilla das 2:1 aus dem Hinspiel mit einem Gegentreffer in letzter Minute, ehe Martin Hinteregger in der 121. Minute entscheidend seine Knochen in eine Freistoßflanke warf.

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"Die Last-Minute-Eintracht war wieder da heute", jubelte Frankfurt-Trainer Oliver Glasner, wenige Minuten nachdem der Oberösterreicher einen frenetischen Jubellauf hingelegt hatte. "Es war ein unglaubliches Spiel. Großartiger Erfolg. Wie Filip (Kostic, Anm.) den Ball bringt, wie sich Martin da reinwirft - das hat uns ausgezeichnet heute wieder." An lautstarken "Hinti"-Rufen änderte auch nichts, dass der Treffer nicht Hinteregger, sondern Eigentorschützen Guido Rodriguez zurechnet wurde.

Frankfurts Bundesliga-Konkurrent Bayer Leverkusen scheiterte hingegen nach einer 0:1-Heimniederlage an Atalanta aus Bergamo (gesamt 2:4). Ebenfalls im Viertelfinale ist RB Leipzig, nachdem Gegner Spartak Moskau wegen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine aus dem Wettbewerb ausgeschlossen worden war. Aleksandar Dragovic ereilte mit Roter Stern Belgrad das erwartete Aus, nach dem 0:3 in Glasgow reichte den Rangers eine 1:2-Niederlage in Belgrad.

Der vierfache Champion Sevilla musste sich West Ham United in der Verlängerung beugen und verpasste damit wie Lokalrivale Betis das Finale in der eigenen Stadt. Der Ukrainer Andrij Jarmolenko staubte in der Verlängerung zum entscheidenden 2:0 ab und schickte danach ein Stoßgebet gen Himmel.

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Basel-Out in Conference League trotz "Elferkiller" Lindner

In der Conference League reichte dem FC Basel ein starker Auftritt von "Elferkiller" Heinz Lindner nicht zum Aufstieg ins Viertelfinale. Dem im ÖFB-Aufgebot von Franco Foda stehenden Keeper war es zu verdanken, dass die Schweizer gegen Olympique Marseille lange mit dem Aufstieg kokettieren konnten. In der ersten Hälfte parierte Lindner einen Elfmeter von Amine Harit, danach setzten sich die Südfranzosen aber als in Summe reifere Mannschaft wie im Hinspiel mit 2:1 durch.

PSV Eindhoven kam nach dem famosen 4:4 im Hinspiel mit einem wesentlich ruhigeren 4:0 in Kopenhagen weiter. Liga-Rivale Feyenoord kam gegen Partizan Belgrad ebenfalls locker weiter. Nach dem 5:2 im Hinspiel gab es trotz einiger Corona-Ausfälle, darunter Gernot Trauner, ein 3:1.

Adrian Grbic kassierte mit Rapid-Bezwinger Vitesse Arnheim in Rom in letzter Minute den entscheidenden Verlusttreffer. Tammy Abraham brachte die biedere Roma von Jose Mourinho in die nächste Runde (Gesamt 2:1). PAOK Saloniki eliminierte mit den früheren Rapidlern Stefan Schwab und Thomas Murg Gent mit 3:1.

In Istanbul gingen zwar die "Löwen vom Bosporus" nach einem Corner durch Kapitän Marcao in Führung (28.). Pedri mit einer schönen Einzelleistung (37.) und Pierre-Emerick Aubameyang aus kurzer Distanz (50.) schossen Barça ins Viertelfinale. Der frühere Arsenal-Torjäger Aubameyang hält nach zehn Spielen für seinen neuen Club bei sieben Toren. Das Team von Xavi machte den Sack nicht zu, es blieb bis zum Schluss eine knappe und emotionale Angelegenheit. Im Finish flogen Gegenstände von der Tribüne auf den Rasen. Barcelona geht mit einem Erfolgserlebnis in den Clasico gegen Real Madrid am Sonntag. (APA)


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