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Zigaretten werden ab 1. April um rund 20 Cent/Packung teurer

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Die Raucher werden wieder stärker zur Kasse gebeten.
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Wien – Mit 1. April 2022 steigt in Österreich wieder die Tabaksteuer – und damit erhöht sich auch der Preis für Zigaretten. Der Tabakkonzern JTI (Austria Tabak, Tobaccoland) bestätigte am Freitag eine Erhöhung um 20 Cent je Packung. Die Marke Benson and Hedges Gold werde sogar um 50 Cent pro Packung teurer. Dem Vernehmen nach erhöhen auch British American Tobacco Austria (BAT) und Imperial Tobacco die Preise, auch wenn das auf Anfrage noch niemand offiziell bestätigen wollte.

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Im Vorjahr sind rund 2,1 Mrd. Euro aus der Tabaksteuer (in den Staatshaushalt geflossen – inklusive der Mehrwertsteuer waren es sogar 2,7 Mrd. Euro. Im Jahr 2020 waren es ohne die Mehrwertsteuer noch 2,6 Mrd. Euro. Hannes Hofer, Geschäftsführer der Monopolverwaltung, schätzt, dass der Absatz 2022 wieder „auf Vor-Corona-Niveau kommt“.

Nach aktuellem Stand rauchen 21 Prozent der Österreicher täglich. Von jeder in Österreich verkauften Packung Zigaretten bekommt der Staat etwa 77 Prozent des Verkaufspreises in Form von Steuer, den Rest bekommen die Hersteller, Großhändler und Trafikanten. Im Schnitt kostete eine Packung im Vorjahr 5,34 Euro. Die Zigarettenpreise steigen seit Jahren kontinuierlich an.

2011 kostete das Packerl durchschnittlich noch 3,95 Euro. Im Vorjahr ging der Verbrauch von 13,5 auf 13,3 Mrd. Stück zurück. Der Anteil der Schmuggel-Tschick ist abermals geschrumpft und betrug im Vorjahr 10 Prozent, im Vor-Corona-Jahr 2019 waren es noch 16 Prozent. (TT, APA).


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