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Große Suchaktion: Keine Verletzten nach Lawinenabgang in Fiss

Freitagnachmittag ging in Fiss eine große Lawine ab, die auch eine gesicherte Piste erreichte. 80 Einsatzkräfte waren bis zum Abend im Einsatz.

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Rund 80 Einsatzkräfte suchten am Freitag den Lawinenkegel ab
© zeitungsfoto.at

Fiss – Am Freitagnachmittag gegen 16 Uhr ging in Fiss außerhalb des gesicherten Skiraums eine Lawine ab. Ausläufer erreichten dabei auch die Skiroute Kamikaze. Laut Polizei war die Lawine etwa 200 Meter breit und 400 Meter lang. Mitarbeiter der Bergbahnen beobachteten den Lawinenabgang. Sie alarmierten sofort die Einsatzkräfte und leiteten eine Suchaktion ein.

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Es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass Personen unter den Schneemassen verschüttet wurden. 80 Einsatzkräfte und drei Hubschrauber waren vor Ort. Auch vier Lawinensuchhunde waren am Lawinenkegel im Einsatz. Diese schlugen zwar an, aber trotz eingehender Sondierung des Bereichs wurde kein Verschütteter gefunden. Bei Einbruch der Dunkelheit wurden Beleuchtungen auf den Berg geflogen.

Laut Polizei befanden sich drei Wintersportler (15, 18 und 19 Jahre) zum Zeitpunkt des Lawinenabgangs in diesem Bereich. Ein 19-Jähriger wurde bis zu den Knien teilverschüttet, konnte sich aber selbst befreien. Die jungen Deutschen blieben unverletzt. Es wurden keine weiteren Personen als vermisst gemeldet. Kurz nach 20 Uhr wurde die Suche daher eingestellt. (TT.com)

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