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Hybridisierung bei Jeep geht weiter

Nach Plug-in-Hybridtechnik erhalten der Renegade und der Compass Mildhybridsysteme.

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Nun auch mit Mildhybridtechnik bestückt: der Renegade (l.) und der Compass von Jeep.
© Stellantis

Von Alexander Farkas

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Turin – Jeep erweitert sein E-Sortiment in Europa und bietet ab März dieses Jahres, neben der bestehenden 4xe-Plug-in-Hybrid-Baureihe, nun auch einen Mildhybrid-Antrieb an. Verbaut wird der Neuling in den Modellen Jeep Renegade und Compass.

Der neue Motor besteht aus einem 1,5 Liter großen Vierzylinder-Turbobenziner mit einer Leistung von 130 PS und einem Drehmoment von 240 Newtonmetern. Dazu ist ein 20 PS starker Elektromotor integriert, der ein Drehmoment von 55 Newtonmetern an den Tag legt, sowie ein zweiter Elektromotor, ein riemengesteuerter Startgenerator, der für den reibungslosen Neustart des Benzinmotors bei niedrigen Geschwindigkeiten zuständig ist. Geschaltet wird mit einem Siebengang-Doppelkupplungs-Automatikgetriebe. An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass beide SUV mit einem reinen Frontantrieb auskommen müssen.

Der Vierzylinder-Motor mit Turbolader arbeitet nach dem Millerzyklus und wurde so konzipiert, dass er sich bei optimaler Thermodynamik bestens für den Hybridbetrieb eignet und hilft Kraftstoff zu sparen. Dazu ist er mit dem hohen Verdichtungsverhältnis (12,5:1) sowie einem neuen Zylinderkopf mit kompaktem Brennraum, einer zweifach variablen Ventilsteuerung und Ansaugkanälen mit hohem Durchsatz für einen optimierten Verbrauch ausgelegt, ebenso die Hochdruckdirekteinspritzung, die mit 350 bar arbeitet. Jeep verspricht mit der Kombination der drei Motoren 15 Prozent weniger Verbrauch und CO2-Emissionen als beim vergleichbaren Verbrenner-Motor ohne Hybrid.

Der integrierte Elektromotor dient nicht nur als Drehmoment-Unterstützer des Verbrenners, sondern auch dazu, diesen stetig im optimalen Ladezustand arbeiten zu lassen. Rein elektrisch, das heißt mit abgeschaltetem Benzinmotor, funktionieren die neuen Jeep-Varianten nur beim Start oder beim Fahren mit niedrigen Geschwindigkeiten. Das heißt für die Fahrpraxis, dass prinzipiell nur Einparken oder das Kriechen im Stau-Betrieb rein elektrisch möglich sind.

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Sonst entlockt der Tritt ins Gaspedal den ein oder anderen Grinser. Der Verbrenner schaltet relativ schnell zu, sodass das Fahrgefühl nur wenig an ein Elektroauto erinnert. Es ist ja auch ein Mildhybrid. Wie schon bei den 4xe-Plug-in-Hybridvarianten lassen die fünf verschiedenen Fahr-Modi Auto, Sport, Snow, Sand/Mud und Rock kaum Fragen offen, allerdings begrenzt natürlich der reine Frontantrieb allzu forsche Ausflüge ins Unbefestigte.

Zur Verzögerung dient ein Intelligentes Brake System mit automatischer Ladefunktion, die die kinetische Energie beim Bremsen zurückgewinnt. Diese Rekuperation scheint recht gut zu funktionieren.

Wie auch bei den anderen Modellen ist das Fiat-typische Infotainment-System Uconnect Nav mit Touchscreen bei beiden Modellen serienmäßig mit an Bord.

Beide e-Hybridmodelle sind ab sofort erhältlich, die Preise starten für den Jeep Renegade Longitude e-Hybrid bei 32.882 Euro und für den Jeep Compass Longitude e-Hybrid bei 37.733 Euro.


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