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William und Kate sagen Besuch auf Kakaofarm in Belize nach Protest ab

"Prinz William, verlasse unser Land" war auf Plakaten zu lesen. William und Kate reisen anlässlich des 70. Thronjubiläums der Queen durch mehrere Länder Mittelamerikas und der Karibik.

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William und Kate waren in Belize nicht erwünscht.
© IMAGO/Stephen Lock / i-Images

London – Der britische Prinz William (39) und seine Frau Herzogin Kate (40) haben gleich zum Auftakt ihrer Reise in die Karibik einen Besuch wegen Protesten absagen müssen. Wie der Kensington-Palast am Samstag bestätigte, wurde wegen "sensiblen Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Gemeinschaft in Indian Creek" der geplante Besuch auf einer Kakaoplantage im mittelamerikanischen Belize "an einen anderen Ort verlegt".

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Medienberichten zufolge hatten Bewohner des Dorfes am Freitag gegen den für Sonntag geplanten Besuch demonstriert. Auf Bildern waren Menschen mit Plakaten zu sehen, auf denen unter anderem stand: "Prinz William, verlasse unser Land." Der Protest richtete sich den Berichten zufolge dagegen, dass für den Besuch eine Kakaofarm ausgesucht worden war, die Verbindungen zu Flora and Fauna International (FFI) hat.

Zwischen der Naturschutzorganisation, deren Schirmherrschaft William übernommen hat, und der lokalen indigenen Bevölkerung herrscht ein Landkonflikt. "Sie müssen verstehen, dass dies Teil des kolonialen Erbes ist", sagte Ortsvorsteher Mateo Chub dem lokalen TV-Sender Channel 5. Auch gab es laut den Berichten Ärger darüber, dass der Hubschrauber der Royals ohne Absprache mit der Gemeinde auf dem lokalen Fußballplatz landen sollte.

William und Kate reisen seit Samstag im Auftrag von Queen Elizabeth II. (95) anlässlich deren 70. Thronjubiläums durch mehrere Länder Mittelamerikas und der Karibik. Der geplante Besuch auf der Kakaoplantage wäre eines der ersten Events der achttägigen Reise gewesen, die das Paar auch auf die Bahamas und nach Jamaika führen soll. Der Karibikstaat Barbados hatte sich vor knapp vier Monaten von der britischen Krone losgesagt und zu einer Republik erklärt. (dpa)

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