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Kufsteiner Abokonzert mit einem Streichquartett, das auch singt

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Ein Kufsteiner Abokonzert von locker bis ernst: Das Orbis Quartett reiste in den sonnigen Süden.
© Otter

Kufstein – Jung, spritzig, außergewöhnlich, unkonventionell und hochmusikalisch – so kann man kurz das Orbis Quartett zusammenfassen. Tilman Hussla (Violine), Sophia Heinz (Violine), Kundri Schäfer (Viola) und Felix Thielmann (Violoncello) nahmen das Kufsteiner Publikum im 2. Abonnementkonzert mit auf eine Reise in den Süden. Gleich drei Anläufe hat es benötigt, bis alle Beschränkungen und Auflagen gefallen sind und man die eigentlich bereits im Aboprogramm 2020 geplante musikalische Italientour endlich antreten konnte.

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Reisen sind in Pandemie-Zeiten Schranken auferlegt, nicht jedoch dem Orbis Quartett beim Musizieren. Grenzenlos ist die Freude der Musiker, mit der sie an die Werke herangehen. Wenn die Instrumente nicht mehr reichen, dann beginnen die Künstler auch zu singen. Besonders Hussla, der über eine feine Tenorstimme verfügt.

Im Mittelpunkt stand Felix Mendelssohn Bartholdy, der von seiner Italienreise mit 21 Jahren nachhaltig geprägt wurde. Im Programm übersprang das Berliner Quartett, alle vier exzellente Meister an ihren Instrumenten, auch die Epochen – Musik von Dario Castello (17 Jh.) bis hin zum italienischen Schlager „Tu vuò fà l’americano“ von Renato Carosone erklangen. Hauptstück war jedoch Mendelssohn Bartholdys Streichquartett in D-Dur, op. 44, in dem die Interpreten Ernsthaftigkeit, Tiefgang und scharfe Artikulation hören ließen. (wo)

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