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Sonderlandtag zu Affären in der SVP

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Achammer (l.) und Kompatscher stehen unter Druck.
© APA/Groder

Die Südtiroler Volkspartei kommt nicht zur Ruhe. Die Oppositionsparteien fordern einen Sonderlandtag zur Affäre um Abhörprotokolle, in denen es um Einflussnahme bei der letztlich gestoppten Ausschreibung der Buskonzessionen gegangen ist. Außerdem geht es um Wahlkampfspenden an die SVP von 500.000 Euro, wovon rund 30.000 Euro von Unternehmen kamen, die mit einem Berater von Immobilieninvestor René Benko stehen. Benko plant in Bozen ein neues „Ötzi“-Museum. Die Opposition wittert eine mögliche versuchte Beeinflussung von LH Arno Kompatscher (SVP). Auch ein Untersuchungsausschuss steht im Raum.

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In einem Interview mit RAI Südtirol gab SVP-Obmann Philipp Achammer offen zu, dass es in der SVP zwei Lager gibt. Er habe es sich zur Aufgabe gemacht, die Partei wieder zusammenzuführen. An Rücktritt habe er in diesen Tagen nie gedacht. Das würde nichts lösen, findet er.

SVP-Parlamentarier Manfred Schullian kritisiert indessen die Machenschaften in seiner Partei. „So wünsche ich mir nicht die Sammelpartei, der ich angehöre.“ (pn)

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