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Immo-Preise legten 2021 enorm zu: Plus von 14,5 Prozent bei Häusern in Tirol

Wer im Sinn hat, eine Wohnung oder ein Haus zu kaufen, muss immer tiefer in die Tasche greifen. Im Vorjahr war der Preisanstieg eklatant. In Tirol zogen die Preise bei Häusern besonders stark an: 14,5 Prozent mehr musste man auf den Tisch legen. Bei Wohnungen waren es 11,9 Prozent.

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Häuser zu kaufen wird immer teurer. Bei Wohnungen ist die Lage nicht viel besser.
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Wien – Der Kauf eines Hauses oder einer Wohnung hat sich im Vorjahr österreichweit im Durchschnitt um 12,3 Prozent verteuert. Dies ist der höchste jährliche Anstieg seit Beginn der Indexreihe im Jahr 2010 und liegt weit über den Werten der Vorjahre (2020: plus 7,7 Prozent, 2019: plus 5,8 Prozent), so die Statistik Austria. Zum Vergleich: Die allgemeine Inflationsrate laut Verbraucherpreisindex, die sich auf Konsumgüter bezieht und Häuser und Wohnungen nicht berücksichtigt, stieg um 2,8 Prozent.

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Den größten Anstieg der Häuserpreise gegenüber dem Vorjahr verzeichnete Wien mit 18,6 Prozent, gefolgt von Tirol mit 14,5 Prozent und dem Burgenland mit 13,7 Prozent. Die geringste Preisdynamik gab es in Vorarlberg (8,7 Prozent) und der Steiermark (8,1 Prozent). Besonders hoch war der Anstieg übrigens bei bestehendem Wohnraum (14,2 Prozent) gegenüber 7,3 Prozent bei neuem Wohnraum.

Steigerung zum Vorjahr 2011-2021.
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Enormes Plus auch bei Wohnungen

Bei den Wohnungen verzeichnete Niederösterreich (12,7 Prozent) den größten Preisanstieg, gefolgt von Tirol (11,9 Prozent). Am geringsten fielen diese Anstiege in Vorarlberg und der Steiermark aus. Bei den Landeshauptstädten stiegen die Preise von Wohnungen am stärksten in Linz (14 Prozent) und Innsbruck (12,8 Prozent).

Im europäischen Vergleich lag der österreichische Häuserpreisindex im Durchschnitt der ersten drei Quartale 2021 mit einer Preissteigerung von 11,5 Prozent über der durchschnittlichen Teuerungsrate der Europäischen Union (7,6 Prozent). Im Vergleich mit den sechs EU-Nachbarländern waren die Häuserpreisindexveränderungen nur in Tschechien und Ungarn höher.

Fast zehn Prozent mehr Immo-Verkäufe

Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas berichtete heute in einer Aussendung von einer weiterhin hohen Aktivität am Immobilienmarkt. "2021 gab es um 9,6 Prozent mehr Wohnimmobilienkäufe als im Jahr davor", rechnete er vor.

Als Erweiterung des heute präsentierten Häuserpreisindex hat die Statistik Austria auch den Preisindex für selbstgenutzten Wohnraum erhoben. Er enthält neben der Beschaffung von neuem und bestehendem Wohnraum auch Ausgaben, die mit der Anschaffung und dem Eigentum von Wohnraum anfallen. Dieser Index stieg im Jahr 2021 im Vergleich zu 2020 um 6,5 Prozent (2020: plus 4,1 Prozent, 2019: plus 3,9 Prozent). (TT.com, APA)


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