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Nächster Versuch: Jetzt braucht die TI mehr Glück

Corona hat die Play-offs der Damenvolleyball-Bundesliga durcheinandergewirbelt. Für die TI fällt schon morgen eine Entscheidung.

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In Graz mussten sich Lasic (l.) und Beer (r.) mit der TI geschlagen geben, morgen soll der Block stehen.
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Von Sabine Hochschwarzer-Dampf

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Innsbruck – Es sieht so aus, als ob sich die Corona-Lage bei den Tiroler Damen-Volleyballclubs langsam normalisiert. Doch das Kopfweh beim VC Tirol und der TI-wellwasser-volley bleibt. Nach wie vor rauchen die Häupter. Während dem VCT nach der Verschiebung der Halbfinalspiele gegen Sokol/Post Wien noch eine Woche Zeit für die Genesung bleibt, drängt sie bei der TI, die noch mitten in den Viertelfinalpartien gegen UVC Graz steckt. So verkürzte man diese Woche ein eventuell in der Best-of-three-Serie nötiges drittes Spiel auf einen Golden Set. „Es ist zwar außergewöhnlich, den Modus zu ändern, es ist aber, aufgrund der Covid-Situation und weil sich beide Clubs einig waren, eine praktikable Lösung“, erklärt Harald Ritter, technischer Direktor beim österreichischen Volleyballverband.

Grund dafür ist, dass man im Hinblick auf Halbfinalgegner Linz/Steg hatte reagieren müssen: Trainer Roland Schwab ist auch Nationalteamcoach und mit Österreichs Juniorinnen übernächste Woche in Tirana im Einsatz. Die Semifinal-Termine sind also limitiert. „Wir sind froh, dass wir trotz der Erkrankungen noch im Bewerb sind, und deshalb umso erleichterter, dass es im Sinne des Fair-play-Gedankens eine gute Lösung mit allen gibt“, sagt TI-Obmann Michael Falkner. Selbst dass mit dem Golden Set (bis 15 Punkte) die mögliche dritte Partie gegen Graz mehr zu einem Glücksspiel wird, lässt sich Positives abgewinnen. „Klar kann da eine starke Service-Serie einer Spielerin alles entscheiden, aber man darf nicht vergessen: Einige haben erst gestern die ärztliche Freigabe bekommen, sind also erst frisch genesen. So ist es zumindest kräfteschonender. Wer weiß, wie fit alle am nächsten Tag dann noch wären ...“, beschreibt TI-Coach Roe Hernandez.

Zunächst gilt es aber, nach dem 1:3 im ersten Spiel in Graz morgen in der USI-Halle auszugleichen. Das Satzergebnis spielt im Gegensatz zum herkömmlichen Modus bei einem Golden Set keine Rolle. Es genügt ein Sieg.

Auch Facundo Morando, Trainer von Stadtkollege VC Tirol, drückt in der USI-Halle die Daumen: „Ich bin überzeugt, die TI schafft das.“ Immerhin träumt man insgeheim längst von einem Super-Coup: einem möglichen AVL-Finale mit beiden Innsbrucker Clubs.

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