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Arme Seelen und große Namen beim Haller Burgsommer

Vom 3. Juni bis 9. Juli wartet im Hofratsgarten der Haller Burg Hasegg ein facettenreiches Programm – sogar mit einer veritablen „Weltpremiere“.

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Das mit Spannung erwartete Programm „Oame Söö“ von Herbert Pixner, Ernst Molden, Maria Petrova, Ursula Strauss und Manuel Randi (v. l.) feiert in Hall Livepremiere.
© Carmen Brucic

Hall – Allen pandemischen Widrigkeiten zum Trotz bescherte der Burgsommer Hall auch in den letzten beiden Jahren beglückende Kultur- erlebnisse im Hofratsgarten der Burg Hasegg. Und für die heurige Auflage (3. Juni bis 9. Juli) haben die Burgsommer-Macher in enger Kooperation mit dem Haller Kulturlabor Stromboli nun ein besonders pralles Paket geschnürt.

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Wolf Haas liest aus seinem neuen Brenner-Krimi.
© Gerry Nitsch

Ein Kernelement bildet zum dritten Mal in Folge die Konzertreihe „Molden & Hawara“, kuratiert vom Songschreiber und Wienerlied-Erneuerer Ernst Molden. Highlight ist dabei zweifelsohne das neue Programm „Oame Söö“ („Arme Seele“), das Molden mit Ursula Strauss, Herbert Pixner, Manuel Randi und Maria Petrova vereint: Sagen und Mythen aus der Heimat der KünstlerInnen werden in ein zeitgemäßes, poetisches Gewand gekleidet. Das zugehörige Album (aufgenommen wurde in Gnadenwald) erscheint im Frühjahr, die einzigen Liveaufführungen des Jahres finden eben beim Burgsommer statt – mit „Weltpremiere“ am 24. und Zusatzkonzert am 25. Juni.

Den Startschuss zum Burgsommer gibt allerdings wieder der „Circo Paniko“, ein zeitgenössischer, alternativer Zirkus aus Bologna, der vom 3. bis 12. Juni seine Zelte im Hofratsgarten aufschlägt. Wie schon bei ihrem euphorisch aufgenommenen Gastspiel vor drei Jahren haben die Italiener einen Mix aus Artistik, Akrobatik, Livemusik und Tanz für Jung und Alt im Gepäck. Ihr neues Programm „Apocalippo“ beschwört den Weltuntergang – und schürt trotzdem Optimismus. Eintritt: freiwillige Spenden, die direkt an den Zirkus gehen.

Danach geht es musikalisch Schlag auf Schlag – mit der Speckbacher Stadtmusik (21. Juni), dem genialen Wienerlied-Duo Die Strottern sowie einem gemeinsamen Auftritt von Ernst Molden und Willi Resetarits (22. Juni). Tags darauf geben Gerald Votava, Walther Soyka und Maria Petrova unter dem Titel „A schenes Lem!“ ihre großartigen Vertonungen von Christine-Nöstlinger-Dialektgedichten zum Besten. Ebenfalls am 23. Juni spielen Anna Mabo & Die Verzerrten auf.

Pop-Genie Lou Asril bittet zum Tanz.
© Alex Gotter

Nicht nur auf FM4 kräftig abgefeiert wird der junge Liedermacher Felix Kramer, der am 24. Juni zum Burgsommer kommt. Einen mitreißenden Auftritt darf man sich ebenso am 25. Juni vom Wiener Frauenquartett Das schottische Prinzip erwarten.

Hochkarätig geht es weiter: Wolf Haas liest im Hofratsgarten am 26. Juni aus seinem neuesten Brenner-Roman „Müll“. Dann, am 30. Juni, wird es international – mit einer Vernissage des bekannten kubanischen Künstlers Carlos Quintana in der Münze Hall. Er gastiert als „Artist in Residence“ in der Salinenstadt.

Für das musikalische Finale sorgen am 8. Juli Pop-Wunderkind Lou Asril sowie am 9. Juli die Allstar-Band Familie Lässig. Alle Infos zu Programm und Tickets auf www.burgsommer-hall.at (TT, md)


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