Entgeltliche Einschaltung

Anrainer-Initiative fordert Tempolimit in Innsbruck

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Im Oktober protestierten Anrainer auf der Reichenauer Straße. Anlässlich der 30er-Debatte erneuern sie ihre Forderung nach Entlastung.
© Domanig

Innsbruck – Mit dem jüngsten (vorläufigen) Kompromiss zum Thema Tempo 30 in Innsbruck – eine gemeinderätliche Arbeitsgruppe soll festlegen, welche Straßenzüge eine 30er-Zone bekommen und welche nicht – sei „die Realisierung einer unserer zentralen Forderungen einen wichtigen Schritt nähergekommen“: Das sagt Norman Schadler von der „Interessengemeinschaft Altpradl“ (Reichenauer Straße, Pembaurstraße und Umgebung).

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Bei vielen Redebeiträgen im Gemeinderat sei das Wohngebiet mit der vom Durchzugsverkehr besonders belasteten Reichenauer Straße Thema gewesen, erklärt Schadler. „Offensichtlich ist endlich vielen Politikern klar geworden, was es für ein Wohngebiet bedeutet, durch eine unfaire und einseitige Verkehrspolitik die einzige Ost-West-Verbindung auf rund 2,6 Kilometern zwischen Südring und Rennweg zu sein.“ Wichtig sei nun, dass das Gebiet mit rund 15 Bildungseinrichtungen tatsächlich beim Tempolimit berücksichtigt werde: „Wir werden jedenfalls bei der Politik aktiv einfordern, dass die Reichenauer Straße im Umfeld von Bildungseinrichtungen nicht vom Tempo 30 ausgenommen wird.“

Genau über diese Ausnahmen – konkret die Definition von „Durchzugsstraßen“ – soll eben die Arbeitsgruppe entscheiden. (TT, md)


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