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Symphonische Solidarität mit der Ukraine bei Kundgebung in Innsbruck

Ermutigungsmusik und Friedenslyrik gibt ist am Samstag in Innsbruck geplant.

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Das Programm der musikalisch-lyrischen Friedenskundgebung am Samstag wurde gestern vorgestellt.
© Leitner

Innsbruck – Anfang März fand in der Innsbrucker Altstadt eine erste – vom Friedensforum Innsbruck initiierte – Solidaritätsveranstaltung für die Opfer des russischen Angriffskrieges in der Ukraine statt. Für diesen Samstag, 2. April, ist eine zweite, ungleich größer angelegte Kundgebung für den Frieden angekündigt. Für das Programm zeichnet diesmal Treibhaus-Chef Norbert Pleifer verantwortlich. Im Innsbrucker Dom und auf einer großen Bühne vor dem Goldenen Dachl soll ein „etwas anderes Benefizkonzert, gewissermaßen die notwendige Antithese zu den wichtigen Friedens-Festivals, wie es sie zuletzt in Wien gab, stattfinden“, sagt er.

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Bereits ab 16 Uhr lädt die Spielbörse der Diözese vor dem Dom zum gemeinsamen Bückenbauen mit Bauklötzen. Ab 18 Uhr wird dann zunächst der Dom bespielt. Das programmatische Gerüst bilden dabei Kompositionen von Werner Pirchner – des, so Pleifer, vielleicht „größten Pazifisten, den das Alpenland im vergangenen Jahrhundert hervorgebracht hat“. Die Klammer bildet Pirchners „Kleine Messe um C“. Es folgen Werke von Bach, Arvo Pärt und Knut Nystedt. Es spielen u. a. Ausnahmeorganist Michael Schöch, Siggi und Juliana Haider sowie der Gitarrist Christoph Hauser.

Mit dem „Zammläuten“ um 19.30 Uhr wechselt die Veranstaltung vors Goldene Dachl. Dort bilden Mitglieder des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck, des Kammerorchesters InnStrumenti und des Vokalensembles Vocapella einen großen Klangkörper. Auf dem Programm: Ermutigungsmusik von John Lennon bis Eric Whitacre. Und dazwischen: eine Intervention von Schauspieler Nik Neureiter und Lyrik von Bertolt Brecht, Ingeborg Bachmann und Matthias Claudius. Es lesen: Tobias Moretti, Lisa Hörtnagl und Eleonore Bürcher. Alle Spenden gehen an die Ukraine-Hilfe der SOS-Kinderdörfer. (TT)

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