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Ronaldo, Lewandowski, Ibrahimovic: Wer muss bei der WM zuschauen?

Für Robert Lewandowski, Zlatan Ibrahimovic, Cristiano Ronaldo, Sadio Mané und Mohamed Salah steht heute das WM-Ticket auf dem Spiel.

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Ein Bild mit Symbolkraft: Portugals Superstar Cristiano Ronaldo trägt die WM-Hoffnungen von ganz Portugal auf seinen breiten Schultern. Ein (Pflicht-)Sieg gegen Nordmazedonien fehlt noch.
© imago

Innsbruck – Außenseiter statt Europameister: Portugal bekommt es heute (20.45 Uhr, live DAZN) im finalen Duell um den WM-Startplatz mit dem 67. der Weltrangliste zu tun. Auf dem Papier spricht dabei fast alles für Cristiano Ronaldo und Co. – das Heimspiel gegen Underdog Nordmazedonien soll zur großen Party werden.

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„Der größte Druck kommt nicht vom Gegner, sondern von unserer Verantwortung, in Katar dabei zu sein“, betonte Bernardo Silva vor dem Spiel. Der Mittelfeldmann von Manchester City ist nur einer von vielen hochkarätigen Akteuren, die Fernando Santos zur Verfügung hat. Der Teamchef forderte Respekt vor dem Gegner ein. Dass Cristiano Ronaldo beim 3:1 gegen die Türkei im Play-off-Halbfinale blass blieb, hatte keine Auswirkung. Der 37-Jährige will in Katar seine fünfte WM bestreiten.

Seine gewohnte Effektivität könnte man gegen die kompakten Osteuropäer durchaus gebrauchen: „Wir werden vielleicht nicht viele Torchancen haben“, erinnerte João Moutinho an den Auftritt Nordmazedoniens in Palermo. Heutzutage könne „jeder jeden schlagen“, erklärte der 143-fache Nationalspieler. Nordmazedonien hatte Italien dank des Treffers von Aleksandar Trajkovski in der Nachspielzeit mit 1:0 besiegt. Während Portugal zum sechsten Mal in Serie zur WM will, war die Nationalauswahl aus der 1991 unabhängig gewordenen ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik noch nie bei einer WM. Im Vorjahr spielten die „Luchse“ bei der EM u. a. gegen Österreich. Altstar Goran Pandev ist mittlerweile zurückgetreten. Der aktuelle Star heißt Eljif Elmas. Der offensive Mittelfeldmann von Napoli war gegen Italien gesperrt, ist nun aber wieder dabei. Der 22-Jährige traf in der WM-Quali bisher viermal. Trainer Blagoja Milevski blieb hoffnungsvoll: „Wir haben gegen eine der besten Mannschaften gewonnen. Wir werden jetzt nicht aufgeben.“

Polen kämpft indes im Parallelspiel in Chorzow gegen einen Angstgegner: Schweden hat die jüngsten sechs Pflichtspiel-Duelle für sich entschieden, so auch bei der EM im Vorjahr. Es winkt auch ein Duell der großen Stürmer: Denn Polens Robert Lewandowski könnte auf Schwedens Zlatan Ibrahimovic treffen. „Genießt es, solange ich am Platz stehe“, scherzte Rückkehrer Ibrahimovic. Ein europäischer Startplatz wird in der Auslosung der WM-Gruppen am Freitag offenbleiben. Der Gegner von Wales wird laut derzeitigem Plan erst im Juni zwischen Schottland und der Ukraine ermittelt.

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WM-Tickets werden heute auch in Afrika vergeben: Dort stehen heute fünf Rückspiele im Play-off am Programm. Auf der Strecke bleiben wird definitiv ein Liverpool-Star: Mohamed Salahs Ägypter gehen mit einem 1:0-Vorsprung in das Rückspiel gegen Sadio Manés Senegal. (t.w, dpa)


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