Entgeltliche Einschaltung

28 Mio. Euro für Tiroler Spitäler, nur noch ein Test in Schulen

Das Land greift wegen Corona unter Druck geratenen Bezirksspitälern erneut unter die Arme. Nach Ostern gibt es an Schulen nur noch einen PCR-Test pro Woche.

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Das Bezirkskrankenhaus Schwaz (Archivfoto)
© Dähling

Innsbruck, Wien – Pandemiebedingt verzeichneten Tirols Spitäler geringere Einnahmen, weil Operationen und Behandlungen verschoben oder abgesagt werden mussten. Gleichzeitig sind die Kosten für die Pandemie-Bekämpfung massiv gestiegen. 2020 betrugen die Betriebsabgänge in den neun Spitälern 96,3 Millionen Euro, wobei 21,3 Mio. Euro auf die sechs Bezirksspitäler Reutte, Zams, Schwaz, St. Johann, Kufstein und Lienz entfielen. Ohne Liquiditätszuschüsse vom Land – 2020 erhielten die Bezirksspitäler 17,7 Mio. Euro, im Vorjahr 20,8 Mio. Euro – wäre der Abgang deutlich höher ausgefallen.

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Nach wie vor sind die Spitäler unter Druck, weshalb das Land auch heuer wieder den peripheren Häusern finanziell hilft. Und zwar mit 28 Mio. Euro. „Um die Finanzierungslücke aufgrund der Pandemie schnellstmöglich zu schließen, ist das Land Tirol in Vorlage getreten“, betont Gesundheits-LR Annette Leja (VP). Und LH Günther Platter ergänzt: „Mit den heute beschlossenen Betriebszuschüssen wollen wir einen maßgeblichen Beitrag dazu leisten, dass die Schere zwischen Aufwendungen und Erträgen verringert wird.“

Änderungen wurden gestern bei Tests an Schulen bekannt. Es gibt nur noch einen PCR-Test pro Woche. Die Maskenpflicht außerhalb der Klassen bleibt. Bildungs-LR Beate Palfrader findet es „sinnvoll“, dass die Tests auch an den Schulen zurückgefahren werden. Derzeit befänden sich in Tirol nur noch 25 von 4800 Klassen im Distanzunterricht. „Nirgendwo sonst wird so viel getestet wie an Schulen. Das ist auf Dauer nicht nachvollziehbar.“ (pn, aheu)

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