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IDM wird erweitert: Pletzer investiert 35 Millionen Euro in Osttirol

Die Wärmepumpenfabrik IDM in Matrei wird erweitert, die Firma wächst bis Ende 2023 auf 850 Angestellte.

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Firmenchef Manfred Pletzer, Standortleiter Christoph Bacher, Landesrat Toni Mattle und Martin Gasser von der Baufirma Rhomberg (v. l.) beim Spatenstich für die IDM-Erweiterung in Matrei in Osttirol.
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Von Catharina Oblasser

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Matrei i. O. – Die Pletzer-Gruppe aus dem Brixental baut in Osttirol weiter kräftig aus. In den nächsten zwei Jahren investiert sie 35 Millionen Euro in die IDM, ihr Wärmepumpenwerk in Matrei in Osttirol. Eckpunkte sind eine neue Produktionshalle, die über 8000 Quadratmeter groß ist, ein Schub in Richtung Automatisierung, ein Mitarbeiter-Parkhaus und die Einstellung von rund 250 neuen Beschäftigten.

„Die Nachfrage nach Wärmepumpen ist ungebrochen“, informiert Firmenchef Manfred Pletzer, der am Dienstag zur Spatenstichfeier nach Matrei geladen hatte. Mit dabei war Wirtschaftslandesrat Anton Mattle. „Mit den Wärmepumpen aus Osttirol wird die europäische Energiewende mitgeschrieben“, freut sich Mattle.

📽️ Video | IDM baut aus

Der Trend bei IDM zeigt in Richtung Wachstum, informiert Geschäftsführer Christoph Bacher. „Schon im vergangenen Jahr hat IDM den Beschäftigtenstand auf etwa 600 erhöht, bis Ende 2023 soll diese Zahl auf 850 steigen.“ Heuer sollen 20.000 Wärmepumpen produziert werden, doch mit der neuen großen Halle (geplante Fertigstellung ist Mitte 2023) werden es über 32.000 Stück sein. Insgesamt steht eine Verdoppelung der Produktionsfläche an.

„Im vergangenen Jahr konnten wir unseren Absatz um 45 Prozent erhöhen, und das Potenzial ist weiterhin groß“, führt Manfred Pletzer weiter aus. Allein in Deutschland würden pro Jahr 600.000 Pumpen nachgefragt. Raus aus Öl und Gas, ganz besonders jetzt, da die Energiepreise durch die Decke gingen – das sei mit der Technologie aus Matrei möglich.

Das neue Mitarbeiter-Parkhaus entsteht aus dem Gedanken heraus, Bodenfläche zu sparen. Es wird sieben Geschoße haben und voraussichtlich ab September Platz für 530 Autos bieten. Da die Garage auf der anderen Seite der Felbertauern-Bundesstraße liegt, ist eine Unterführung geplant.


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