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Gehört nicht nur ins Zentrum: Kultur für die Innsbrucker Stadtteile

Bunte Stadtteilfeste, eingebettet in ganzwöchige Stadtteiltouren: Eine neue städtische Plattform soll kulturelle Angebote in alle Ecken Innsbrucks tragen und zum Mitmachen im eigenen „Grätzel“ einladen.

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Vor dem „Kofferanhänger“ als Kernelement der Tour: Paul Klumpner (ISD), StR Uschi Schwarzl, Maria Habernig-Fecht (Stadtteiltreff Wilten), BM Georg Willi, Vize-BM Hannes Anzengruber, Heidi Reckendorfer (Innsbruck Marketing) und ISD-Geschäftsführer Hubert Innerebner (v. l.).
© IKM/K. Rudig

Innsbruck – 20 (statistische) Stadtteile gibt es in Innsbruck, Kunst und Kultur konzentrieren sich aber stark aufs Stadtzentrum. Genau hier setzen das Innsbruck Marketing und die Stadtteilarbeit der Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD) mit der neuen Plattform „Stadt.Teil.Kultur“ an – mit dem Ziel, kulturelle Angebote in möglichst viele Ecken der Stadt zu tragen und zugleich Gemeinschaft und Eigeninitiative vor Ort zu stärken.

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Ein zentrales Element sind große Stadtteilfeste, die unter der neuen Dachmarke in Szene gehen – beginnend mit Wilten am 14. Mai. Diese Feste seien „ein Ort, wo Identifikation stattfindet und die Stadtteile zeigen, was sie draufhaben“, meint BM Georg Willi (Grüne). Für Vize-BM Hannes Anzengruber (ÖVP), zuständig für Soziales, geht es um eine Aufbruchsstimmung nach den Pandemie-Jahren. Die Feste seien „das richtige Setting“, um die eigenen Nachbarn kennen zu lernen, Austausch zu pflegen und zu erfahren, welche Angebote, Vereine und Ansprechpartner es im Stadtteil überhaupt gibt.

Jedes Fest wird daher auch, quasi als krönender Abschluss, in eine ganzwöchige „Stadtteiltour“ eingebettet. Deren vielfältiges Programm wird von den ISD-Stadtteiltreffs gemeinsam mit Vereinen und Initiativen vor Ort gestaltet – in Wilten reicht die Palette von Stadtteilführungen und -cafés über Sport-, Bastel- und Ausstellungsangebote bis hin zum gemeinschaftlichen Garteln.

Der Wunsch, verstärkt in die Stadtteile zu gehen, sei auch bei der Arbeit an der „Kulturstrategie 2030“ laufend gekommen, sagt Kulturreferentin Uschi Schwarzl (Grüne). 100.000 Euro, die ursprünglich für ein (Pandemie-bedingt abgesagtes) Kulturstadtfest reserviert waren, habe der Stadtsenat nun als Startbudget fürs Projekt „Stadt.Teil.Kultur“ bereitgestellt. Heuer läuft die Pilotphase in sechs Stadtteilen an, weitere sollen 2023 folgen.

Vereine und Einzelakteure können sich direkt an die Stadtteiltreffs wenden, „wenn sie etwas für den Stadtteil tun oder etwas veranstalten wollen“, ergänzt Paul Klumpner, Bereichsleiter für die Stadtteil-arbeit bei den ISD. Als „Stauraum“ (für Stühle und Tische) sowie symbolischer „Raumöffner“ für alle, die etwas beitragen wollen, dient rund um die Stadtteiltouren übrigens ein markanter (Auto-)Anhänger im Kofferdesign (md)

Termine

  • Wilten: 10.–14.5. im Pechepark mit Stadtteilfest am 14.5.
  • Saggen/Dreiheiligen: 17.–21.5. im Messepark mit Bogenfest am 21.5.
  • Höttinger Au: 7.–11.6. in der Amberggasse mit Fest am 11.6.
  • Pradl: 28.6.–2.7. zwischen Wohnheim und Jugendzentrum Tivoli mit Fest am 2.7.
  • O-Dorf: 5.–9.7. am Lugger-Platz und im Olympiapark mit Fest am 9.7.;
  • Reichenau: 20.–24.9. am Campagne-Areal mit Fest am 24.9.

Details unter: www.stadtteilkultur.at


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