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Jenbacher Gasmotorenhersteller Innio soll Börsengang vorbereiten

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Seit 2018 werden in Jenbach unter dem Namen Innio Gasmotoren hergestellt.
© Innio

Jenbach – Der Jenbacher Gasmotorenhersteller Innio bereitet offenbar seinen Börsengang vor. Das berichtet das deutsche Handelsblatt in einem Online-Bericht mit Berufung auf Finanzkreise. Demnach soll der Finanzinvestor Advent, der das Tiroler Unternehmen erst 2018 vom Energie-Riesen GE übernommen hatte, aussteigen. Eine Investmentbank soll in Auftrag von Advent Banken auswählen, die den Weg an die Börse begleiten könnten.

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Über die Bühne gehen soll der Deal frühestens im Herbst. Auch im Raum steht ein Verkauf von Innio an einen Wettbewerber oder anderen Investor. Das Unternehmen will mögliche Käufer gezielt ansprechen – darunter angeblich Siemens Energy, Cummins oder MAN Solutions. Für Letztere gilt Innio laut Handelsblatt als besonders interessant.

Wenn das Kapitalmarktumfeld stimmt, sei laut Handelsblatt eine Bewertung von bis zu fünf Milliarden Euro möglich. Hohe Kursschwankungen stünden Börsengängen derzeit aber im Weg. Advent, Innio und die Investmentbank Lilja wollten sich laut Handelsblatt nicht äußern.

Innio produziert und verkauft Gasmotoren und Dienstleistungen für die Energieerzeugung und Gasverdichtung mit erneuerbaren Gasen, Erdgas sowie auf Basis von Wasserstoff. Das Unternehmen hat laut eigenen Angaben rund 3500 Mitarbeiter. (TT.com)

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