Natur

Tiroler Forscher: Dürren schaden der Natur mehr als bislang vermutet

Auf Almwiesen im Stubaital untersuchten Innsbrucker Forscher die Auswirkungen von Trockenheit.
© Eva Fessler

Die Auswirkung von Trockenheit auf Ökosysteme wurde unterschätzt. Das zeigt eine internationale Studie mit Innsbrucker Beteiligung.

Innsbruck – Extreme Trockenperioden sind schlecht für die Pflanzenwelt. Und das in einem größeren Ausmaß als bislang angenommen. Wie eine internationale Studie, an der auch Tiroler Forscher beteiligt waren, zeigt, haben bislang durchgeführte Experimente die Auswirkungen von Dürre auf die Funktion von Ökosystemen unterschätzt. Die negativen Folgen, beispielsweise auf die Produktivität, sollen laut den nun vorgelegten Ergebnissen doppelt so hoch sein, heißt es gestern in einer Aussendung der Universität Innsbruck.

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