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Amraser protestieren gegen die Kirchenoberen

Die Seelsorge durch einen Priester vor Ort sei auch künftig gesichert, betont die Diözese. Aus Sicht der Amraser PfarrvertreterInnen erfüllt ein „Teilzeit-Vikar“ den geltenden Vertrag aber keineswegs.
© Michael Domanig

Pfarrgemeinde wehrt sich gegen Eingliederung in neuen Seelsorgeraum. Man ortet Gesprächsverweigerung und pocht auf einen Vertrag von 1840.

Von Michael Domanig

Innsbruck – In der Pfarre Innsbruck-Amras rumort es heftig. Es geht um die geplante Eingliederung der Pfarre in den neuen Seelsorgeraum Amras-Neupradl-Pradl-St. Norbert und den Umstand, dass für Amras statt des jetzigen Pfarrers künftig „nur noch“ ein Vikar vorgesehen ist. Gegen diese Pläne, die erstmals im Juni 2021 bekannt gegeben wurden, setzt sich die Pfarrgemeinde massiv zur Wehr – und übt harsche Kritik am Stift Wilten (dem die Amraser Pfarrkirche inkorporiert ist) sowie der Diözese.

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