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Bischof Glettler verteidigt Altarbild in Innsbrucker Universitätskirche

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„tired?“ nennt Carmen Brucic ihr sehr spezielles „Altarbild“.
© De Moor

Innsbruck – Das von der Tiroler Künstlerin Carmen Brucic gestaltete „Altarbild“, das während der Fastenzeit das übliche spätbarocke in der Innsbrucker Universitätskirche St. Johannes am Innrain ersetzt, hat laut Diözesanbischof Hermann Glettler kontroverse Diskussionen auf konservativen deutschen Nachrichtenportalen ausgelöst. Stein des Anstoßes ist das auf einem viereinhalb mal drei Meter großen Digitalprint zu sehende Bild eines jungen Mannes mit nacktem Oberkörper als Sinnbild des am Zustand der Welt leidenden bzw. verzweifelnden Menschen. Schwankend zwischen Resignation und Hoffnung, wie das V suggeriert, das sein von seinem zarten tätowierten Körper abgewinkelter Arm mit diesem bildet.

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Bischof Glettler – selbst (auch) Künstler – verteidigt in „kathpress“ das Kunstwerk, reihe sich die Darstellung des Mannes, dessen Körperhaltung gleichzeitig für Erschöpfung und Widerstand stehe, durchaus in die Tradition der mittelalterlichen Fastentücher ein. Bereits zum 22. Mal verwandeln sich in der heurigen Fastenzeit Innsbrucker Kirchen in Kunsträume. (schlo)

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