Entgeltliche Einschaltung

Zu wenige Angebote für Autisten in Österreich

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Menschen mit ASS litten unter den Corona-Maßnahmen.
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Wien – Anrufe beim Betreuungsverein „Nomaden“ für Menschen mit Autismus werden häufiger, die Wartelisten immer länger. Anlässlich des heutigen Welt-Autismus-Tags berichtet Obfrau Johanna Kienzl von einer „Überlastung der autismusspezifischen Förderungs- und Beratungsangebote – besonders auch durch die Covid-Pandemie“.

Entgeltliche Einschaltung

In Österreich leben rund 85.000 Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS). „Viele Menschen mit ASS wurden während der Pandemie depressiv, haben sich vollständig zurückgezogen und benötigen noch mehr Hilfe als vorher, gleichzeitig aber sind psychosoziale Unterstützungsangebote meist völlig ausgebucht“, berichtete Christine Preißmann, Ärztin und selbst Asperger-Autistin. Es würden hierzulande noch immer zu wenig Geld, Zeit und Personal zur Verfügung stehen, kritisiert der Verein. (rosa)


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