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Uni-Patho „ausgehungert“, Sorge um Gasversorgung in Tirol

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SPÖ-Chef Dornauer fordert Garantien für die Gasversorgung der Tiroler Bevölkerung.
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Harsche Kritik übt Liste-Fritz-Parteiobfrau Andrea Haselwanter-Schneider an dem von „außen“ betreuten Entwicklungsprozess für eine bessere Zusammenarbeit von Tirol Kliniken und Medizinischer Universität. „Die Tirol Kliniken und der damals zuständige ÖVP-Landesrat Bernhard Tilg haben sich ein eigenes Pathologieinstitut eingebildet und die universitäre Pathologie ausgehungert. Seit Jahren stehen deshalb Räumlichkeiten leer, die auch das Land Tirol mitbezahlt und finanziert hat.“ Jetzt plötzlich solle das Land Zusammenarbeit forcieren, nachdem die „Innpath“ auf ausdrücklichen Wunsch des Landes gegründet worden ist. „Und jetzt benötigt es 90.000 Euro, um die Zusammenarbeit zu verbessern, die Land Tirol und ÖVP-Gesundheitslandesrat Tilg nicht haben wollten“, ist Haselwanter-Schneider empört. Das alles passiere zum Schaden der Patienten und der Steuerzahler.

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SPÖ-Chef Georg Dornauer fordert für den Krisenfall eine Garantie der Bundesregierung, dass die Gasversorgung der Tiroler Bevölkerung gesichert ist. „Es gibt zwar ein bilaterales Bekenntnis, dass Tirol im Krisenfall Zugang zu den Gasreserven über den deutschen Markt haben soll, aber eine konkrete vertragliche Absicherung dieses Solidaritäts-Bekenntnisses ist bislang ausständig“, drängt Dornauer auf einen transparenten Plan. (pn)

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