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Anschober im TT-Interview: „Den ersten Drohbriefschreiber rief ich an“

Vom Gesundheits- zum Krisenminister: Rudolf Anschober führte Österreich durch die Anfänge der Pandemie. Eine Zeit voller Lob, Hass und 20-Stunden-Tage. In seinem Buch „Pandemia“ bietet er einen Blick hinter die Kulissen.

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Rudolf Anschober.
© Hölzel

Herr Anschober, Sie bekleideten für 15 Monate das Amt des österreichischen Gesundheitsministers. Zeit, in der Sie durch die Anfänge der Pandemie navigieren mussten und dabei mit Hass und Lob konfrontiert waren. Haben die Erfahrungen Ihr Menschenbild verändert?

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Rudolf Anschober: Mein Menschenbild ist nach wie vor tief von Persönlichkeiten wie dem Lyriker Erich Fried geprägt: In jedem findest du Positives, an dem du andocken kannst. Bei manchen entdeckt man es rasch, bei anderen ist es etwas verschüttet. Gerade durch die Pandemie lernen wir solidarischen Egoismus. Man muss auf sich achten. Doch geht es dem anderen gut, hilft das auch meinem Wohlbefinden.

Die Österreicher folgten gewissenhaft Ihren Verordnungen. Vermissen Sie diese Macht heute?


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