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Das musikalische Erbe der „Fidelen Lavanttaler“ lebt weiter

Gabriel und Stefan Urach sorgen seit Jahren dafür, dass der legendäre Sound der „Fidelen Lavanttaler“ nicht in Vergessenheit gerät.

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Seit 2010 erfolgreich: die „Jungen Fidelen Lavanttaler“.
© Urach

Von Hubert Trenkwalder

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Ettendorf – Irgendwie schwingt immer ein bisschen Nostalgie mit, wenn man solche Namen hört. Die gute alte Zeit der volkstümlichen Musik hatte in den 70er- und 80er-Jahren ihre Helden. Und die Original Fidelen Lavanttaler gehörten zweifellos dazu. Unvergessen ihre großen Hits wie „Wenn die Schwalben heimwärts ziehn“ oder die legendäre „Maus-Polka“. Hubert Urach war der Mastermind dieser Formation, die ihre Instrumente längst an den Nagel gehängt hat.

📽️ Video | „Wenn die Schwalben heimwärts ziehn“:

Im vergangenen Dezember betrauerte die Volksmusik-Familie auch noch das Ableben der großen Lavanttaler-­Stimme Othmar Desembekowitsch.

Doch die Zeit bleibt nicht stehen, und es gibt auch in diesem Falle junge Musikanten, die das Erbe ihrer Väter und Großväter weitertragen. Gabriel und Stefan Urach sind die Enkel von Leopold Urach, der bei den Fidelen Lavanttalern die Trompete spielte, Hubert Urach war ihr Großonkel.

„Ich erinnere mich noch genau an meine Volksschulzeit. Es war ein unglaubliches Gefühl, Opa und Onkel gemeinsam auf der Bühne stehen zu sehen, das hat wahrscheinlich auch in mir die Leidenschaft für diese Musik geweckt“, erzählt Gabriel im TT-Interview.

Und mit den Jungen Fidelen Lavanttalern traten der leidenschaftliche Baritonist und seine Mannen im Jahr 2010 das Erbe seiner Vorfahren musikalisch an. „Unser Programm besteht zu 80 Prozent aus alten Lavanttaler-Nummern, und das ist auch genau der Grund, warum die Fans zu unseren Konzerten kommen.“

📽️ Video | „Musi ausm Lovnttol":

Natürlich wird auch den aktuellen Hits Tribut gezollt, aber die Leidenschaft der fünf jungen Musikanten ist und bleibt der Lavanttaler-Sound. „Der weiche Klang des Tenorhorns, der unverkennbare Gitarrenschlag, das sind die Feinheiten, denen wir uns verschrieben haben.“

An die 50 Mal pro Jahr wird aufgetreten, „wir sind ja alle berufstätig, da geht sich auch schwer mehr aus“, meint Gabriel. Ihr aktuelles Album heißt „Frohe Musikanten“ und mit „Musi ausm Lovnttol“ starten die fünf heute erstmals in der TT-Hitparade. Der Lavanttaler-Sound lebt weiter – eine schöne Geschichte!


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