Entgeltliche Einschaltung

Region Kitzbüheler Alpen: Es geht nicht nur um Förderungen

Die LEADER Region Kitzbüheler Alpen zieht Bilanz und blickt in die Zukunft.

  • Artikel
  • Diskussion
Der neu gewählte Vorstand des Regionalmanagements Kitzbüheler Alpen startet motiviert in die neue Förderperiode.
© Angerer

Von Harald Angerer

Entgeltliche Einschaltung

Hopfgarten i. Br. – Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinaus. Genau das soll durch das LEADER- Programm der Europäischen Union vorangetrieben werden. Es ist ein Maßnahmenprogramm der EU, mit dem seit 1991 modellhaft innovative Aktionen im ländlichen Raum gefördert werden.

In Tirol gibt es nun auch flächendeckend, mit Ausnahme von Innsbruck-Stadt, LEADER-Vereine, welche die Projekte betreuen und den Gemeinden und Projektbetreibern bei ihren Vorhaben zur Seite stehen. Ein solcher ist das Regionalmanagement Kitzbüheler Alpen. Die Region erstreckt sich über 26 Gemeinden in den Bezirken Kitzbühel und Kufstein, von Kirchberg bis Münster, Brandenberg und Going. In dieser Region leben über 83.000 Menschen.

Kürzlich fand nun die Vollversammlung der Region statt, erstmals nach vielen Online-Sitzungen wieder in Präsenz, in Hopfgarten. Dabei galt es vor allem die Weichen für die kommende Förderperiode zu stellen. Die bisher letzte reichte von 2014 bis 2020 und die nächste soll bis 2027 laufen. Im Vorstand gab es wenige Änderungen. Der Brixlegger Bürgermeister wurde in seiner Funktion als Obmann bestätigt. Zum Stellvertreter wurde der Ellmauer Bürgermeister Klaus Manzl gewählt. Auch das Projektauswahlgremium wurde neu gewählt. Es besteht aus 22 Personen, die in verschiedenen Bereichen ihre Schwerpunkte haben.

Die Geschäftsführerin Barbara Loferer zog bei der Vollversammlung auch eine erfolgreiche Bilanz für die abgelaufene Förderperiode. Insgesamt wurden 78 Projekte in der Region umgesetzt. Das entspricht einem Volumen von neun Millionen Euro, welche dann auch in der Region umgesetzt wurden. Dabei konnte eine durchschnittliche Förderquote von 50 Prozent erzielt werden. Das ist laut Loferer sehr hoch. „Wir lassen uns aber nicht über die Anzahl der Projekte definieren“, betont Loferer. Nicht die reine Zahl zeige, ob das Regionalmanagement funktioniere, sondern ob die Zusammenarbeite klappe – und das sei in der Region der Fall.

TT-ePaper 4 Wochen gratis lesen

Die Zeitung jederzeit digital abrufen, ohne automatische Verlängerung

TT ePaper

Nichtsdestotrotz hob sie auch einige Projekte hervor, welche besonders erfolgreich waren. Etwa die „Kochart“, bei der Wirte sich zusammengeschlossen haben, um regionale Produkte zu fördern. Hier gab es sogar schon eine Erweiterung auf eine andere Region. Hervorzuheben seien auch das „Projekt Selbsthilfe Demenz“ oder das Netzwerk Handwerk. Ebenfalls schon bald über die Region hinaus ausgebaut werden soll das Projekt „Salve“. Dabei geht es um die Suchtprävention, hier laufen bereits die Gespräche mit den Nachbar-LEADER-Regionen, um das Projekt auch dort umzusetzen.


Kommentieren


Schlagworte

Entgeltliche Einschaltung