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ManCity vor Atletico gewarnt: Pep weiß, wie „bedrohlich“ Diego tickt

Die Runde der letzten acht in der Champions League wird heute (21 Uhr) mit den Viertelfinal-Hinspielen Manchester City gegen Atlético Madrid und Benfica Lissabon gegen den FC Liverpool eröffnet.

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ManCity-Starcoach Pep Guardiola weiß, was auf seine Elf zukommt.
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Manchester – In der englischen Premier League marschieren Manchester City (73 Punkte) und der FC Liverpool (72) im Gleichschritt Richtung Titel. Es kann freilich nur einen Meister geben, und am Sonntag steht der große Ligaschlager zwischen den beiden Topteams an.

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ManCity muss diese Woche liefern. Und der Traum vom erstmaligen Gewinn der europäischen Königsklasse ist bislang unter Starcoach Pep Guardiola ja unerfüllt geblieben, weil der Weg über feinen Ballbesitzfußball nicht bis zum begehrten Henkelpott führte. Auch weil sich der detailverliebte Spanier in wichtigen Spielen bei seinem Aufstellungspoker das ein oder andere Mal verspekulierte.

⚽ Champions League, Viertelfinale - Hinspiele

🟢 Dienstag:

  • Benfica Lissabon - Liverpool 21.00 Uhr
  • Manchester City - Atletico Madrid 21.00 Uhr

🟢 Mittwoch:

  • Chelsea - Real Madrid 21.00 Uhr
  • Villarreal - FC Bayern München 21.00 Uhr

📺 Alle Spiele werden live auf Sky übertragen.

Die Ausgangslage weist den amtierenden englischen Meister gegen den amtierenden spanischen Meister Atlético Madrid dennoch in der Favoritenrolle aus. Ja, würde da nicht ein Trainerfuchs namens Diego Simeone seit vielen erfolgreichen Jahren auf der Bank der „Colchoneros“ sitzen. Simeone ist mit allen Wassern gewaschen und hat mit seinem Team schon öfter gezeigt, wie sich große Fußballkunst mit kluger Taktik, defensivem Beton, großer Leidenschaft und dem ein oder anderen Mätzchen austricksen lässt. Eine Tatsache, die auch Guardiola großen Respekt abringt: „Er ist ein Meister für die K.-o.-Runde. Es gibt viele Spielchen während des Spiels und er beherrscht die verschiedenen Arten von Spielchen perfekt“, lässt Pep Simeone ausrichten. Mit dem Ball am Fuß sollten dennoch die Citizens im Vorteil sein.

Atlético hat sich mit sechs Liga-Siegen in Serie auch wieder in die Spur gebracht und im Champions-League-Achtelfinale wurde Manchester United eliminiert. Der Stadtrivale der „Red Devils“ sollte aber dennoch eine andere Hausnummer sein.

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In der Premier League waren die Reds des FC Liverpool zuletzt nicht aufzuhalten. Mohamed Salah (l.) und Co. wollen im Champions-League-Viertelfinale Benfica Lissabon aussteigen lassen.
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Im zweiten Viertelfinale des heutigen Abends teilen die Clubs Benfica Lissabon und der FC Liverpool vermutlich nur die Vereinsfarben (Rot und Weiß). Der Tabellendritte aus Portugal dürfte gegen die formstarken Reds aber der Papierform gemäß leer ausgehen, wenngleich Liverpool-Coach Jürgen Klopp sich die Favoritenrolle nicht leichtfertig umhängen lässt: „Die Leute sehen uns schon im Halbfinale, weil es Benfica ist. Das ist nichts für mich. Benfica ist extrem stark, wenn man sie lässt.“ Eine Warnung, die bei seinem Starensemble, das den Triumph von 2019 wiederholen möchte, ankommen soll.

Nach zwei Ligaspielen ohne eine einzige Einsatzminute ist heute nicht unbedingt mit einem Einsatz des 26-jährigen ÖFB-Teamspielers Valentino Lazaro im Benfica-Dress zu rechnen. Dabei wären im Estadio da Luz (im Stadion des Lichts) Duelle gegen Mané, Salah oder Jota ein richtiges Highlight. Den Adlern von Benfica müssen im Kollektiv große Flügel wachsen, um keine Bruchlandung zu erleiden. (lex, APA)


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