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Autobranche wegen Ukraine-Krieg vor Rekordeinbruch

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Die enorme Verteuerung von Rohstoffen und Energie macht auch der Kfz-Branche zunehmend zu schaffen.
© APA/Leodolter

München – Der Angriff Russlands auf die Ukraine sendet Schockwellen durch die gesamte Weltwirtschaft, die Kfz-Branche bildet da keine Ausnahme. Meldeten die Autobauer – trotz Chipmangel und Problemen mit den Lieferketten – für 2021 noch Rekordgewinne, schlagen der Krieg und dessen Folgen jetzt voll durch. Einer Umfrage des Münchner Ifo-Instituts zufolge erwartet die Branche einen Rekordeinbruch.

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Das entsprechende Barometer fiel auf minus 43,1 Punkte, nach plus 14,4 im Februar. „Die Zulieferer – und hier dürften auch die österreichischen Unternehmen betroffen sein – werden die Rohstoffkrise auf breiter Linie spüren“, betonte der Ifo-Experte Oliver Falck. Die Erwartungen fielen auf minus 37,9 Punkte, nach minus 6,2 im Februar. Die Auftragsbücher seien dünn, die Nachfrage weiter gefallen. Auch die Produktionserwartungen wurden deutlich zurückgenommen. In den nächsten Monaten sollen auch keine neuen Stellen geschaffen werden.

Prognosen für heuer seien angesichts der Unsicherheiten kaum möglich. Die Branche fahre auf Sicht – „und die Neuwagenpreise werden eher steigen als fallen“, meinten jedenfalls Experten des Beratungsunternehmens EY. (TT)

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