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Letzte Klopapierblätter als Wink der Endlichkeit

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Im Bischofshaus: Arbeit von Christian F. Schiller.
© Schlocker

Innsbruck – Allein schon der Raum mit seinen rohen Mauern und Wänden aus Naturstein, der sich von einem Keller des Bischofshauses zu einem temporär bespielten Kulturraum gewandelt hat, wäre einen Besuch wert. Und erst recht durch die Bilderserie, die Christian F. Schiller – eigentlich Komponist – hier aufgehängt hat. „0NULL1EINS – Versuch einer Verständigung in der Vergänglichkeit“ nennt der Grazer den nobel schwarz gerahmten Zyklus, der irgendwie paradox daherkommt. Sind es doch nichts anderes als die jeweils drei letzten Blätter einer Klopapierrolle, die hier auf schwarzem Samt drapiert sind. Immer gleich und doch anders, mehr oder weniger gefältelt, in die eine oder andere Richtung orientiert. Worin Gastgeber Bischof Glettler nichts weniger als ein augenzwinkerndes Nachdenken über die Vergänglichkeit ortet. (schlo)

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Bischofshaus. Domplatz 5, Innsbruck; bis Ende Mai, Mo, Fr 8–12, Di–Do 8–12, 13–15.30 Uhr

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