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Anklage erhoben: Schulden trieben 43-Jährigen zu Banküberfall in Innsbruck

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Der 43-jährige Bankräuber war mit einem fünfstelligen Geldbetrag geflüchtet und schon 15 Minuten später gefasst worden.
© zeitungsfoto.at

Von Reinhard Fellner

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Innsbruck – Banküberfälle scheinen mangels Erfolgsaussichten aus der Mode gekommen zu sein. So schritt diesen Februar erstmals seit zweieinhalb Jahren in Innsbruck wieder jemand in eine Bankfiliale, um dort einen Raubüberfall zu begehen. Er geschah quasi lautlos: So legte ein 43-Jähriger der alleine im Schalterraum anwesenden Bankangestellten einen Zettel mit dem Text „Überfall!!! Habe eine Waffe und bin verzweifelt, legen Sie das Geld in den Beutel“ auf den Schalter. Die Angestellte packte darauf Geld in einen übergebenen Stoffbeutel. Der Angeklagte konnte entkommen – jedoch nur für ganze 15 Minuten. Dann klickten schon die Handschellen, der knapp fünfstellige Geldbetrag wurde zur Gänze sichergestellt.

Der Angeklagte war bei der Tat übrigens nur mit einer FFP2-Maske und einer Kapuze vermummt und nicht bewaffnet. Raubmotiv des Verzweifelten: private Schulden.

Jetzt wurde der umfassend Geständige wegen Raubes angeklagt, ein Prozesstermin steht noch aus. Auch wenn der Täter nicht laut wurde: Es drohen zehn Jahre Haft. (fell)

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