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Afghane drohte Frau mit Taliban: Freispruch am Landesgericht

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Nicht jeder distanziert sich so klar von den Taliban.
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Ein 37-jähriger Afghane ist mit seiner Familie seit geraumer Zeit in Österreich und wohl doch noch nicht ganz in Europa angekommen. So soll er muslimische Frauen in seinem Umfeld immer wieder durch Bemerkungen in Schrecken versetzen. Gegenüber einer Nachbarin, die der schiitischen Hazara-Minderheit angehört, sollte er geäußert haben, dass diese in Afghanistan nicht als normale Menschen angesehen würden und Hazara „über den Hinterkopf zu schlachten“ seien.

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Nachdem sich die Witwe geweigert hatte, kurz auf die Kinder des 37-Jährigen zu schauen, soll er geäußert haben, dass „dies der falsche Ort sei, er sie aber in Afghanistan vergewaltigen und köpfen dürfe“. Die angezeigten Äußerungen ließen sich gestern am Landesgericht aber nicht mehr zweifelsfrei belegen. Auch ist eine Umsetzung der Drohungen nun unmöglich. So folgte den „milieubedingten Unmutsäußerungen“ ein Freispruch. (fell)

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