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Opel Mokka GS Line: Starker und verträglicher Mokka

Das subkompakte Sport Utility Vehicle von Opel entpuppt sich in zweiter Generation als Quell der Freude: beim Anschauen und beim Fahren.

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Pfiffig designt, angenehm motorisiert: der Opel Mokka GS Line mit 130-PS-Benzintriebwerk.
© Höscheler

Von Markus Höscheler

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Hohenems – Haben wir uns am Opel-Vizor-Kühlergrill, eingeführt vor einem Jahr, schon sattgesehen? Nein, keineswegs, die Frontansicht, die den überarbeiteten Crossland, den überarbeiteten Grandland und die neue Astra-Generation ziert, erzielt noch immer hohe Aufmerksamkeit und beeindruckt stets aufs Neue. Das widerfährt uns auch angesichts des Testwagens Mokka. Das subkompakte Sport Utility Vehicle stand uns dieses Mal mit einem 130 PS starken, aufgeladenen Dreizylinder-Turbobenziner zur Verfügung, verknüpft mit einer Achtstufen-Wandlerautomatik, versehen mit der GS-Line-Ausstattung und einigen hilfreichen Optionen. Besonderes Augenmerk verdient hierbei das Pure Panel mit einem volldigitalen Instrumentarium (zwölf Zoll) und einem 10-Zoll-Touchscreen. Das verleiht dem ohnehin schon modern wirkenden Mokka eine zusätzliche Innovationsausstrahlung. Die kommt übrigens auch bei der Sicherheitsbestückung nicht zu kurz: Mehr als brauchbar sind der Parkpilot mit einer Einparkhilfe rundum, ein Toter-Winkel-Warner, das IntelliLux-Matrix-LED-Licht samt Fernlichtassistenten und eine 180-Grand-Panorama-Rückfahrkamera. Nebenbei: Die verwendeten Materialien und deren Zusammenfügung strahlen hohe Wertigkeit aus.

Bewährt, und zwar schon vielfach, hat sich im Stellantis-Konzern der 1,2-Liter-Dreizylinder-Turbobenzinmotor. In der hier vorliegenden, 130 PS starken Variante kommt er erneut zur Geltung, zumal er mit 230 Newtonmetern maximalem Drehmoment aufwarten kann und es locker mit dem Eigengewicht des Fahrzeugs (1,3 Tonnen) aufnimmt. Lediglich 9,2 Sekunden vergehen, bis der Mokka von null auf 100 km/h beschleunigt.

Nicht ganz verbergen kann der Mokka seine Kleinwagenbasis, was den Fahrkomfort betrifft, für längere Strecken taugt das Fahrzeug gleichwohl. Das liegt unter anderem an den verwendeten Komfortsitzen mit Teillederoptik, der Klimaautomatik und der bekömmlichen Sitzheizung.

Der Mokka ist also gut verträglich, allenfalls den Preis gilt es zu verdauen. Für den Testwagen verlangt Opel hierzulande 33.446,68 Euro. Magenschonender ist hier vielleicht die Einstiegsversion, die mit einem 100 PS starken Dreizylinder versehen ist. Dann sind wenigstens 22.729 Euro fällig, in Verbindung mit einem Sechsgang-Handschalter und einer vernunftbetonten Basisausstattung.

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Die Technik

  • Motor: Dreizylinder-Turbobenziner
  • Hubraum: 1199 ccm
  • Drehmoment: 230 Nm
  • Leistung: 96 kW/130 PS
  • L/B/H: 4151/1791/1531 mm
  • Gewicht: 1295/1740 kg
  • Kofferraumvolumen: 350–1105 l
  • Tankinhalt: 44 l
  • Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
  • 0–100 km/h: 9,2 Sekunden
  • Verbrauch: 7,2 l/100 Kilometer
  • Kraftübertragung: Vorderradantrieb
  • Preis: 33.446,68 Euro
  • CO2-Emission: 135 g/km

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