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Spende und Standort-Lösung für Bergrettung Imst

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Bernhard Schöpf, Reingard Gastl, Helmut Knabl, Bernhard Fischer und Anna Wagner (v. l.) bei der Spendenübergabe in Hoch-Imst.
© Imster Bergbahnen

Imst – Die Bergrettung Imst kann sich derzeit nicht nur über eine Spende der Bergbahnen Imst freuen, sondern auch über eine mögliche Lösung für den Standort ihrer dringend benötigten Zentrale. „Wir schauen, dass wir bei der Imster Rettung unterkommen können“, erklärt der Obmann der Imster Bergrettung, Helmut Knabl. BM Stefan Weirather bestätigt: „Seit Herbst gibt es solche Überlegungen“, man sei aber noch in den Planungen.

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Hintergrund ist, dass auch die Bezirks- und Ortsstelle Imst des Roten Kreuzes zu eng wird. Angedacht ist daher eine Vergrößerung des Gebäudes auf den davor liegenden Parkplatz. Der gehört der Stadtgemeinde Imst und unterliegt der Parkraumbewirtschaftung. „Wir brauchen natürlich eine Lösung für diese Parkplätze, die ebenso dringend gebraucht werden“, betont Weirather.

Knabl sieht jedenfalls „sehr viele Synergien“, wenn das gemeinsame Projekt zustande kommt. Seitens des Roten Kreuzes wäre man dem auch nicht abgeneigt, so Weirather.

Mit dem Neubau der Imster Bergbahnen haben die Imster Bergretter nämlich ihre Heimstatt in Hoch-Imst verloren. Zwischenzeitlich wurde eine eigene Zentrale im Bereich Glenthof angedacht. Die Verantwortlichen der Imster Bergrettung wurden bereits bei den umliegenden Gemeinden vorstellig, um entsprechende Unterstützungen zu erhalten. Immerhin geht es dabei um ein Millionenprojekt. Prinzipiell erklärten sich die Kommunen durchaus bereit, ihr Scherflein beizutragen, allerdings verwies man stets auch auf das Land Tirol, das sich hier besonders einbringen sollte.

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Unterdessen gab es für die Bergretter jetzt einen Scheck über 2600 Euro. Die Bergbahnen hatten beim Verkauf der alten Sessel je 50 Euro für die Imster Bergrettung gesammelt. „Sehr gerne unterstützen wir hier die Bergrettung Imst, die den ganzen Winter über den Pistenrettungsdienst in Hoch-Imst sicherstellt“, so Lift-GF Bernhard Schöpf. Knabl: „Wir sind in Imst ein Team aus 64 ehrenamtlichen BergretterInnen. Im vergangenen Winter mussten wir wieder zu einigen Pisteneinsätzen ausrücken. 2021 wurde die Bergrettung Imst insgesamt zu 39 Einsätzen gerufen. Das Geld verwenden wir für neue Einsatzausrüstung.“ (pascal)


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