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Gegensätze, die anziehen: Innsbruck Marketing hat neue Leiterin

Für die neue Stadtmarketing-Chefin ist Innsbruck die attraktivste Stadt Österreichs.

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Heike Kiesling übernimmt mit August das Innsbruck Marketing. Die Markenexpertin überzeugte die Gesellschaftervertreter Michael Perger (Zentrumsverein), Vizebürgermeister Hannes Anzengruber, Bürgermeister Georg Willi und Franz Jirka (Wirtschaftskammer Innsbruck; von links).
© IKM/Rudig

Von Denise Daum

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Innsbruck – Mehrere Monate lang dauerte die Suche nach einer neuen Geschäftsführung für das Innsbruck Marketing. Über 30 Personen haben sich um die Nachfolge von Bernhard Vettorazzi beworben, der nach 18 Jahren im Rahmen eines Neustrukturierungsprozesses ausschied.

In dem Auswahlverfahren überzeugte die gebürtige Steirerin Heike Kiesling die Gesellschafter ohne Wenn und Aber. Am Innsbruck Marketing hält die Stadt Innsbruck 49 Prozent, der Innsbruck Tourismus 24 Prozent, der Rest verteilt sich auf Wirtschaftskammer und Zentrumsverein. Deren Vertreter zeigten sich bei der Präsentation der neuen Leiterin unisono begeistert von Kieslings Erfahrung, Vita und ihrem Zugang zur Marke Innsbruck.

Tirols Landeshauptstadt ist für Kiesling die „attraktivste Stadt Österreichs“. So eine Aussage kommt natürlich gut an und sorgt für Sympathien. Alpin und urban, wie sich Innsbruck präsentiert, sind für Kiesling Gegensätze mit großer Anziehungskraft. „Diese Kombination ist unschlagbar“, betont sie. Auch sie selbst brauche in ihrem Leben sowohl die Natur und die Berge als auch das Angebot der Stadt mit Kultur, Gastronomie und Shopping.

Kiesling war nach ihrem Studium der Anglistik/Amerikanistik und der Fächerkombination „Europa, Wirtschaft, Sprachen und Recht“ in Graz über viele Jahre bei der Egger-Gruppe in verschiedensten internationalen Führungspositionen im Marketing-Bereich beschäftigt. In den vergangenen Jahren war sie unter anderem in der Markenentwicklung und als strategische Beraterin – sowohl selbstständig als auch bei Agenturen – tätig.

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Mit August wechselt Kiesling von München, wo sie in leitender Funktion in einer Werbeagentur arbeitet, nach Innsbruck. Mit der Positionierung Innsbrucks könne sie sich zu 100 Prozent identifizieren. Ihre Vision: ein Stadtmarketing, das Bürger, Wirtschafts-, Kultur- und Bildungsvertreter gleichermaßen überzeugt.

Bürgermeister Georg Willi erklärt, dass mit der Neubesetzung der Leitungsstelle der Neustrukturierungsprozess des Stadtmarketings noch nicht beendet sei. Aber nun solle etwas Ruhe einkehren. An der Gesellschafterstruktur will Willi momentan nicht rütteln. Zuletzt forderte etwa die SPÖ innerhalb der Gesellschaft die Mehrheit für die Stadt. Unabhängig davon bekräftigte Willi gestern einmal mehr, dass es hinter Kiesling zusätzliche Mitarbeiter und auch mehr Geld brauche.

Vizebürgermeister Hannes Anzengruber erklärt, dass man die neue Leiterin nun einmal arbeiten lassen müsse: „Im Vorhinein irgendeine Änderung vorzunehmen, wäre absurd.“


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