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„Täglich gerissene Wildtiere": Ruf nach Abschuss von Wolf im Brixental

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Im Brixental (im Bild eine Aufnahme von einer Wildtierkamera in Westendorf) näherte sich ein Wolf auch Wohnhäusern.
© Land Tirol

Westendorf, Hopfgarten – Ein Wolf geht im Brixental um. Und mit ihm die Angst. Weil das Tier keine Scheu vor dem Menschen zu haben scheint und es mehrfach Sichtungen und Risse in unmittelbarer Nähe von Wohnhäusern gab, wird nun der Ruf nach einer Entnahme laut. Bürgermeister und Bauernvertreter der Region fordern, dass das Beutegreifer-Fachkuratorium des Landes aktiv werden soll.

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„Derzeit werden quasi täglich gerissene Wildtiere gefunden“, meint Paul Sieberer, Bürgermeister von Hopfgarten, in einem Schreiben an den zuständigen Landesrat Josef Geisler (ÖVP). „Wir fordern das Fachkuratorium zur laufenden Evaluierung der Vorkommnisse im Tal auf. Was zu tun ist, liegt derzeit offensichtlich im Ermessen der Experten. Unserer Einschätzung nach handelt es sich bei dem Wolf im Brixental jedenfalls um ein Problemtier.“

Gesehen und auffällig wurde das oder die Individuen hauptsächlich in den Gemeinden Westendorf, Hopfgarten und Itter. Von Scheu sei wenig zu spüren, das verunsichere die Bevölkerung. Es bestehe die Furcht vor Einschränkungen und wirtschaftlichen Folgen. (TT)

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