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Kurioser Elfer brachte Leverkusen um Sieg, Aufregung um Protest in Frankfurt

Leverkusen hat es verpasst, den dritten Platz in der Bundesliga weiter zu festigen. Den möglichen Sieg vergab Moussa Diaby bei einem Malheur vom Elfmeterpunkt. Der Stürmer rutschte aus und schoss sich selbst an. Bei der Niederlage von Frankfurt gegen Freiburg gab es Aufregung um eine Protestaktion.

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Kurioser Elfer: Diabys Tor zählte nicht, da er sich anschoss.
© IMAGO/Revierfoto

Bochum - Bayer Leverkusen hat im Rennen um die Champions-League-Qualifikationsplätze in der deutschen Fußball-Bundesliga unerwartet Punkte liegen gelassen. Die Werkself musste sich am Sonntagnachmittag bei Aufsteiger VfL Bochum mit einem torlosen Unentschieden begnügen und verpasste es, in der 29. Runde den dritten Platz zu festigen. In der 65. Minute vergab Moussa Diaby für die Mannschaft von Trainer Gerardo Seoane kurios einen Foulelfmeter.

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Der französische Nationalspieler rutschte beim Anlauf weg, schoss sich dabei selbst am Standbein an, wodurch das Tor nicht zählte. Leverkusen hat die Qualifikation für die Königsklasse aber weiter selbst in der Hand. Julian Baumgartlinger kam nicht zum Einsatz. Die Bochumer haben fünf Spiele vor Saisonende derweil zehn Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Frankfurt verliert gegen Freiburg, Aufregung um Protestaktion

Eintracht Frankfurt kassierte nach dem 1:1 im Viertelfinal-Hinspiel der Europa League gegen den FC Barcelona indes wieder eine Niederlage. Die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner musste sich gegen den SC Freiburg mit 1:2 (0:1) geschlagen geben. Vincenzo Grifo (27.) und Edeljoker Nils Petersen (69.) trafen für die Elf von Christian Streich, in der Philipp Lienhart durchspielte. Für die Eintracht glich Filip Kostic (54.) zwischenzeitlich aus, auch ÖFB-Profi Martin Hinteregger war über die vollen 90 Minuten im Einsatz.

Zwei Männer stürmten in Frankfurt am Sicherheitspersonal vorbei aufs Feld, stellten sich an die Stangen und banden sich am Hals an diesen fest. Sie trugen T-Shirts mit der Aufschrift: "Letzte Generation – Stoppt den fossilen Wahnsinn".
© IMAGO/Jürgen Kessler

Für Aufregung sorgte in der zweiten Minute eine Protestaktion zweier Männer. Sie stürmten am Sicherheitspersonal vorbei aufs Feld, stellten sich an die Stangen und banden sich am Hals an diesen fest. Sie trugen T-Shirts mit der Aufschrift: "Letzte Generation – Stoppt den fossilen Wahnsinn". Nach knapp drei Minuten wurden die beiden Personen von den Stangen entfernt und vom Platz geführt.

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Vor einigen Wochen hatte es in der englischen Premier League einen ähnlichen Vorfall gegeben. Damals hatte sich während der Partie des FC Everton gegen Newcastle United ein 21-Jähriger mit einem Kabelbinder um den Hals an einen Torpfosten gebunden. Er trug ein T-Shirt mit der Aufschrift: "Just stop oil".

Leipzig schlägt Hoffenheim locker

RB Leipzig hat im Rennen um die Champions-League-Qualifikationsplätze einen lockeren Sieg gegen Verfolger TSG Hoffenheim gefeiert. Die "Roten Bullen" setzten sich am Sonntagabend gegen die ersatzgeschwächten Sinsheimer mit 3:0 (3:0) durch und sicherten fünf Spiele vor Saisonende den vierten Platz ab. Für Hoffenheim war es die dritte Niederlage in Serie, der Rückstand des Tabellensechsten auf die Leipziger beträgt schon sieben Punkte.

Christopher Nkunku (5.), Marcel Halstenberg (20.) nach Vorlage von ÖFB-Nationalspieler Konrad Laimer und der frühere Salzburger Dominik Szoboszlai (44.) trafen für die Mannschaft von Trainer Domenico Tedesco. Laimer wurde in der Halbzeitpause ausgewechselt, bei der TSG spielte Stefan Posch durch und Christoph Baumgartner bis zur 70. Minute. Florian Grillitsch musste mit einer leichten Muskelverletzung pausieren. Die Leipziger liegen damit einen Punkt hinter Bayer Leverkusen und drei Zähler vor dem SC Freiburg. (APA/dpa)


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