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Salzburg holte ICE-Titel nach viertem Sieg gegen Fehervar

Red Bull Salzburg besiegte die Ungarn im vierten Spiel der "Best of seven"-Serie mit 3:1. Mit dem "Play-off-Sweep" holten sich die Eishockey-Cracks aus Salzburg den siebten Meistertitel.

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Dreimal konnten die Salzburger im Spiel nach einem Treffer jubeln.
© gepa/Csaba Doemoetoer

Red Bull Salzburg hat den ersten "Matchpuck" verwertet und zum siebenten Mal in der Vereinsgeschichte die ICE-Eishockeyliga gewonnen. Der Grunddurchgangssieger setzte sich am Montagabend bei Fehervar mit 3:1 (1:1,1:0,1:0) durch und holte mit einem 4:0 in der "Best of seven"-Finalserie gegen den ungarischen Club den ersten Titel seit sechs Jahren. Mit der Mindestanzahl von zwölf Siegen im Play-off gelang den Salzburgern außerdem die perfekte Postseason.

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Das Kunststück eines "Play-off-Sweeps" war zuvor nur den Vienna Capitals in der Saison 2016/17 gelungen. Nach dem Spiel durften die Mozartstädter um Head Coach Matt McIlvane erstmals seit dem Titelgewinn 2016 die 18,25 Kilogramm schwere "Karl Nedwed Trophy" in die Höhe stemmen. Zuvor hatten Mike Dalhuisen (16.), Kapitän Thomas Raffl (33.) und T.J. Brennan (59.) mit einem Distanzschuss ins leere Tor für die "Bullen" getroffen, für Fehervar war Balint Magosi (8.) erfolgreich.

Die ersten drei Spiele der Finalserie gewannen die Salzburger mit 2:1 nach Verlängerung, 5:3 sowie 2:1. Damit hat der finanzkräftige Ligakrösus seine Titel-Mission erfolgreich vollendet, nur für die Play-offs war unter anderem der überragende Brian Lebler, Kapitän der Black Wings Linz, verpflichtet worden. Einziger kleiner Wermutstropfen: Wieder fand die Meisterfeier nicht vor heimischer Kulisse statt, zum sechsten Mal in Serie.

In einer flotten Anfangsphase dominierten die Ungarn angetrieben von 3.260 lautstarken Fans. Die ohrenbetäubende Atmosphäre beflügelte die Gastgeber, Magosi traf zur hochverdienten Führung. Kurz darauf scheiterte Magosi nach einem schönen Solo an der Stange (13.), ehe die Salzburger eine ihrer wenigen Möglichkeiten nutzten. Dalhuisen verwertete einen Pass ins Zentrum, Raffl hielt entscheidend seinen Stock hin.

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Im zweiten Spielabschnitt kamen die Salzburger besser ins Spiel, Fehervar musste dem extrem hohen Tempo im ersten Drittel ein wenig Tribut zollen. Dann war auch das Glück aufseiten des österreichischen Meisters: Einen Schuss von Raffl lenkte Fehervar-Goalie Rasmus Tirronen ins eigene Tor. Außerdem überstanden die Salzburger eine kurze Phase in doppelter Unterzahl ohne Gegentor.

Im letzten Abschnitt spielten die Salzburger ihre Überlegenheit aus, Fehervar kam nur zu wenigen Nadelstichen. Bei diesen zeichnete sich Salzburg-Tormann Atte Tolvanen mit Glanzparaden aus. Auch die Schlussoffensive der Ungarn blieb ohne Erfolg. (APA)


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