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Umbau der VS Ötztal-Bahnhof wird eine Million teurer

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Die Gemeinde Haiming wird zwar die Besoldung der 14 Mitarbeiter auf neue Füße stellen, aber vorerst ist das Projekt zurückgestellt.
© Parth

Haiming – Kaum eine Gemeinde, die nicht darunter stöhnt und leidet: Baukostenverteuerung. Auch in der Gemeinde Haiming ist man damit konfrontiert – es geht um die Erweiterung der Volksschule Ötztal-Bahnhof. Statt der im Herbst noch angepeilten 1,7 Millionen Euro muss man jetzt mit 2,7 Millionen rechnen. Es geht um die Aufstockung des bestehenden Gebäudes samt neuer notwendiger Dachkonstruktion.

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Seitens des Gemeinderates wurde diese Verteuerung, die mit der Preisentwicklung auf dem Materialsektor seit der Pandemie einhergeht, einstimmig zur Kenntnis genommen und beschlossen. Ursprünglich, so erläuterte VBM Christian Köfler, hatte man gehofft, mit einer Verlängerung des Gebäudes um 800.000 Euro das Auslangen zu finden. Doch Platzmangel und Zustand des Daches erzwangen die Aufstockung der Schule.

Einstimmig beschloss der Haiminger Gemeinderat auch, die schulische Nachmittagsbetreuung gemein- deintern zu übernehmen (bislang lag sie in der Hand der GemNova). Diese Lösung sei finanziell günstiger und könnte daher nicht nur für die Volksschule, sondern künftig auch die ersten beiden Schulstufen der Mittelschule angeboten werden.

Bei strittigeren Themen zeichnet sich in Haiming immer mehr eine 9:8-Mehrheit um VBM Köfler gegen die neue Dorfchefin Michaela Ofner ab. So wurde der „Zulagen- und Nebengebührenkatalog“ für die 14 Gemeindebediensteten noch einmal zurückgestellt, um ihn vom Überprüfungsausschuss ansehen zu lassen. Und auch bei Anzahl und Zuständigkeiten der Ausschüsse setzte sich Köflers Mehrheits-Opposition durch. (pascal)

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