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Feiertag für heimisches Vinyl: Kleines Festival am 23. April in Innsbruck

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Clemens Rofner.
© Rekanovic

Innsbruck – Nach wie vor boomt der Streaming-Markt für Musik. Und dennoch: Der klassische Plattenladen existiert weiter, denn für viele Bands gehört das Vinyl neben dem Stream zum guten Ton. Um dem unabhängigen Tonträgerhandel einmal im Jahr Tribut zu zollen, wurde 2007 in den USA der erste Record Store Day ins Leben gerufen. Ein Tag im Jahr, an dem sich die Szene selbst feiert. Und der Plattenladen von nebenan mit besonderen Aktionen und Spezialauflagen oder auch Live-Musik Publikum anlockt.

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Ziemlich genau zehn Jahre später kam der Record Store Day erstmals auch nach Tirol – dem Engagement der Tiroler Band Hi5 bzw. deren Drummer Chris Norz sei Dank. Dann aber kam Corona. Hi5-Bassist Clemens Rofner startet heuer gemeinsam mit dem Kulturverein head cinema und L.O.R-Legends of Rock einen zweiten Versuch, den Feiertag in Form eines kleinen Festivals auch in Tirol zu verankern. Am 23. April ist es in Innsbruck so weit. Zwischen 13 und 23 Uhr werden mit dem Musikladen Innsbruck, dem twosides Records, dem Nabu Records sowie einem Pop-Up-Recordstore im Lokal Tribaun vier Orte mit kleinen Konzerte bespielt. Auf den Bühnen stehen heimische Acts wie Julia Costa Band (13 Uhr, Twosides), Hi5 (14.20 Uhr, Musikladen), Rofners Soloprogramm Clerq (15.45 Uhr, Tribaun), die Telfer Dialektcombo Jesse (17 Uhr Nabu) oder die Innsbrucker Rapperin Spilif & Rudi Montaire (18.45 Uhr Tribaun).

Anlässlich des Tages haben einige der Acts auch spezielle Releases angesetzt: Julia Costa etwa wird eine neue EP präsentieren, Hi5 hat eine rein akustische EP produziert mit drei bisher unveröffentlichten Stücken. Die Releases werden in einer Auflage von je 100 „Vinylpostcards“ veröffentlicht und käuflich zu erwerben sein. (bunt)

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