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Haubenfestival dine.around in Ischgl: Einkehrschwung für Gourmet-Fans

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In Ischgl geht es von der Piste zum Gourmet-Dinner.
© APA/Groder

Ischgl – In Tirol gibt es derzeit 102 Hauben-Restaurants, alleine zehn davon befinden sich in der Gemeinde Ischgl. Dort verwöhnt auch Benjamin Parth, Tirols bester Koch, seine Gäste. Grund genug, ein Haubenfestival zu veranstalten, wie der Tiroler Haubenkoch Martin Sieberer vom Restaurant Paznaunerstube im Hotel Trofana Royal meint: „Da wir so viele tolle Restaurants hier in Ischgl haben, kam vor drei Jahren die Idee auf, das Haubenfestival ,dine.around‘ ins Leben zu rufen. Nach der Corona-Zwangspause findet heuer die zweite Auflage statt.“

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Als Startschuss hat sich Sieberer dafür etwas Spezielles überlegt. Am 16. April wird die Koch-Elite aus dem Paznaun zusammen mit Kollegen aus dem Samnaun ab 11.30 Uhr am Flimjoch im Skigebiet Ischgl zusammentreffen, um am höchsten Punkt zu „rühren“. „Jeder Skifahrer ist eingeladen, vorbeizukommen. Wir haben zwölf Genuss- und sieben Getränkestationen. Jeder von uns macht dies gratis, da es ein Charity-Event ist“, so Sieberer. Der Erlös der freiwilligen Spenden geht an ein Mädchen, das seit einem Unfall querschnittgelähmt ist.

Für die Feinschmecker haben sich die Köche zudem noch einige andere Veranstaltungen bis zum 24. April überlegt, u. a. gibt es eine Gourmet-Safari, bei der noch ein paar letzte Plätze frei sind. „Das ist sicher eines der Highlights. Die Gäste suchen vier verschiedene Restaurants auf, wo sie jeweils zwei Gänge und zwei Gläser Wein serviert bekommen“, erklärt Sieberer.

Dass die Gastronomen an einem Strang ziehen, ist nicht typisch, wie auch Sieberer weiß. Das Konzept zahle sich aber aus. „Manche Dinge laufen hier anders als in anderen Orten. Wenn wir zusammenarbeiten, profitiert jeder davon. Jedes gute Restaurant bringt auch Gäste für die anderen“, weiß der Spitzenkoch.

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Dies zeige sich vor allem derzeit. Der so genannte „Spring Blanc“ („Weiße Frühling, Anm.) hat auch im April noch viele Urlauber angezogen. „Diese Woche ist sehr gut besucht. Der Frühlingsskifahrer ist anders, der beendet den Skitag mit dem Mittagessen“, so Sieberer. (m.l.)


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