Entgeltliche Einschaltung

Staatsanwaltschaft leitet in Cobra-Affäre Ermittlungen ein

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Zwei Personenschützer der Kanzlerfamilie sollen einen Autounfall verursacht haben. Anschließend kam es zu wiedersprüchlichen Aussagen zum Ablauf.
© GEORG HOCHMUTH

Wien – In der Cobra-Affäre rund um zwei Personenschützer der Familie des Bundeskanzlers ermittelt nun auch die Justiz. Wie die Tageszeitung "Österreich" in ihrer Mittwochsausgabe berichtet, hat die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt von Amtswegen ein Ermittlungsverfahren gegen eine "bekannte Person" eingeleitet. Der Verdacht lautet auf Amtsmissbrauch. Die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt bestätigte das auf Anfrage der APA Dienstagabend.

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Aufgrund der Brisanz des Falles wurde dieses bereits an die Oberstaatsanwaltschaft Wien weitergeleitet, diese wiederum hat den Fall einer dritten Staatsanwaltschaft abgetreten. Laut "Österreich" soll es sich bei dem Verdächtigen weder um Bundeskanzler Karl Nehammer noch um seine Frau Katharina handeln. Da das Einsatzkommando Cobra seinen Sitz in Wiener Neustadt hat, könnte es sich um einen Beamten handeln. (APA)

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